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Österreichisches Polizeiauto mit blau-rotem Streifen, Symbolbild.
Dramatische Szenen im Zillertal: Ein 53-jähriger Snowboarder stürzt schwer und erleidet einen Herzstillstand.
Dramatische Szenen im Zillertal: Ein 53-jähriger Snowboarder stürzt schwer und erleidet einen Herzstillstand.
EKH pictures / iStock.com

Snowboard-Sturz: Mann erleidet Herzstillstand

23.02.2026 um 09:52, Weekend Redaktion
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Ein 53-jähriger Niederländer stürzt in Gerlos schwer und erleidet einen Kreislaufstillstand. Sein Sohn beginnt sofort mit der Reanimation.

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Ein Snowboard-Ausflug im Tiroler Zillertal hat am Sonntag in einem dramatischen Rettungseinsatz geendet. Ein 53-jähriger Niederländer stürzte im Skigebiet „Isskogel“ in Gerlos schwer und erlitt wenig später einen Kreislaufstillstand. Nur dem raschen Eingreifen seines Sohnes und mehrerer Ersthelfer ist es zu verdanken, dass der Mann überlebte.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr auf einem Ziehweg im Skigebiet. Laut Polizei verkantete der Snowboarder aus bislang ungeklärter Ursache und kam zu Sturz. Dabei prallte er mit voller Wucht auf den Hinterkopf.

Zunächst benommen

Sein 15-jähriger Sohn, der mit ihm unterwegs war, schilderte später, dass sein Vater zunächst noch ansprechbar gewesen sei. Doch plötzlich verschlechterte sich der Zustand dramatisch: Der 53-Jährige erlitt einen Kreislaufstillstand und brach zusammen. Für die Beteiligten begann ein Wettlauf gegen die Zeit.

Sohn beginnt sofort mit Reanimation

Der 15-Jährige reagierte geistesgegenwärtig. Er setzte umgehend einen Notruf ab und begann gemeinsam mit unbeteiligten Skifahrern mit der Reanimation seines Vaters. Diese schnellen Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten entscheidend sein.

Kurz darauf trafen die Pistenrettung sowie die Besatzung eines Notarzthubschraubers am Unfallort ein. Die Rettungskräfte übernahmen die Wiederbelebungsmaßnahmen und setzten diese professionell fort. Nach intensiven Bemühungen gelang es schließlich, den Kreislauf des Mannes wieder zu stabilisieren. Die Reanimation verlief erfolgreich.

Flug in die Innsbrucker Klinik

Im Anschluss wurde der Niederländer mit dem Notarzthubschrauber in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand lagen zunächst keine näheren Informationen vor.

Neben dem Notarzthubschrauber standen auch Mitarbeiter der Pistenrettung im Einsatz. Die Unfallstelle wurde abgesichert, um weitere Gefahren für Wintersportler zu vermeiden.

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