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Mulleter Seichenkopf Unfall: Der Notarzt von „Christophorus 7“ konnte nur noch den Tod feststellen.
Ein gemeinsamer Abstieg vom Mulleter Seichenkopf endet tragisch: Ein 41-jähriger Bergsteiger stolpert und stürzt über eine felsdurchsetzte Rinne ab.
Ein gemeinsamer Abstieg vom Mulleter Seichenkopf endet tragisch: Ein 41-jähriger Bergsteiger stolpert und stürzt über eine felsdurchsetzte Rinne ab.
Przemek Iciak / Shutterstock.com

Mulleter Seichenkopf: Bergsteiger (41) stürzt in in den Tod

31.08.2026 um 10:12, Yunus Emre Kurt
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Ein 41-jähriger Österreicher ist beim Abstieg vom Mulleter Seichenkopf tödlich abgestürzt. Sein Begleiter setzte sofort einen Notruf ab.

Ein Bergunfall in Osttirol hat am Sonntag ein tödliches Ende genommen. Ein 41-jähriger Österreicher stürzte beim Abstieg vom Mulleter Seichenkopf im Gemeindegebiet von Iselsberg-Stronach über eine felsdurchsetzte Rinne ab. Sein gleichaltriger Begleiter stieg sofort zu dem Verunglückten hinunter und setzte einen Notruf ab. Der alarmierte Notarzt konnte dem Mann jedoch nicht mehr helfen.

Unfall beim Abstieg vom Gipfel

Die beiden Österreicher waren am Sonntag, dem 30. August, gemeinsam in der Schobergruppe unterwegs. Gegen Mittag begannen sie mit dem Abstieg vom Mulleter Seichenkopf im Gemeindegebiet von Iselsberg-Stronach im Bezirk Lienz.

Der Gipfel liegt auf 2.918 Metern Seehöhe. Zunächst deutete laut Polizei nichts darauf hin, dass die gemeinsame Bergtour ein tragisches Ende nehmen würde. Kurz vor 12.30 Uhr kam es dann jedoch zu dem folgenschweren Unfall.

41-Jähriger verliert das Gleichgewicht

Nach den bisherigen Ermittlungen stolperte einer der beiden Männer während des Abstiegs. Der 41-Jährige verlor daraufhin das Gleichgewicht und stürzte über eine felsdurchsetzte Rinne ab.

Wie weit der Mann dabei abstürzte, geht aus der Polizeimeldung nicht hervor. Auch nähere Angaben dazu, wodurch er ins Stolpern kam, liegen derzeit nicht vor. Fest steht lediglich, dass es sich bei dem Verunglückten und seinem Begleiter um zwei gleichaltrige österreichische Bergsteiger handelte.

Der Unfall ereignete sich in alpinem Gelände, weshalb für die Rettung ein Hubschrauber angefordert wurde. Die Polizei meldete den tödlichen Alpinunfall noch am Sonntagabend.

Begleiter steigt sofort zum Verunglückten ab

Der zweite Bergsteiger reagierte nach dem Absturz umgehend. Er stieg über einen Grat hinunter zu seinem verunglückten Begleiter und setzte gleichzeitig einen Notruf ab.

Daraufhin wurde der Rettungshubschrauber „Christophorus 7“ alarmiert. Die Einsatzkräfte erreichten den abgestürzten Mann im Bereich der Rinne.

Für den 41-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte an der Unfallstelle nur noch seinen Tod feststellen. Der Leichnam wurde anschließend nach Angaben regionaler Medien mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht.

Notarzt kann nur noch Tod feststellen

Weitere Personen waren nach bisherigem Stand nicht in das Unglück verwickelt. Über mögliche Verletzungen oder eine medizinische Betreuung des Begleiters liegen ebenfalls keine Angaben vor.

Die Polizei bestätigte lediglich den Unfallhergang, den sofortigen Notruf sowie den tödlichen Ausgang. Der 41-Jährige starb noch im alpinen Gelände am Mulleter Seichenkopf.

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