Schwierige Rettung: Arbeiter von Eisenkeil getroffen
- Schwerer Arbeitsunfall bei Holzarbeiten in Sautens
- Aufwendige Taubergung im unwegsamen Gelände
- Einlieferung in die Klinik Innsbruck
Ein schwerer Arbeitsunfall hat sich am späten Dienstagabend im Tiroler Oberland ereignet: Bei Holzarbeiten in steilem, alpinem Gelände oberhalb von Sautens (Bezirk Imst) wurde ein 27-jähriger Forstarbeiter vom Eisenkeil eines Seilgehänges im Kopfbereich getroffen und erheblich verletzt.
Schwerer Arbeitsunfall bei Holzarbeiten in Sautens
Gegen 17:00 Uhr führten zwei einheimische Arbeiter – der 27-jährige Österreicher sowie ein 59-jähriger Kollege – Forstschlägerungsarbeiten im alpinen Gelände oberhalb des Sportplatzes von Sautens durch. Während der Arbeiten traf der Eisenkeil eines Seilgehänges den 27-Jährigen unglücklich am Kopf.
Aufwendige Taubergung im unwegsamen Gelände
Da sich die Unfallstelle in extrem unwegsamen Areal befand, gestalteten sich die Rettungsmaßnahmen anspruchsvoll. Zwei Einsatzkräfte der Bergrettung wurden mit einem Notarzthubschrauber direkt zum Unfallort geflogen. Nach der Erstversorgung trugen die Bergretter den Verletzten zu einer nahegelegenen Lichtung, um eine Luftrettung zu ermöglichen.
Einlieferung in die Klinik Innsbruck
Von der Lichtung aus wurde der verunglückte Mann mittels Tau geborgen und zum Zwischenstopp auf den Sportplatz in Sautens geflogen. Nach der Erststabilisierung vor Ort transportierte der Rettungshubschrauber den 27-Jährigen mit Verletzungen unbestimmten Grades zur weiteren medizinischen Versorgung in die Klinik nach Innsbruck.