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Außenansicht eines österreichischen Rettungswagens
Schwerer Zwischenfall in Tirol: Auf der Großbaustelle des Brenner-Basistunnels erlitt ein 48-Jähriger lebensbedrohliche Verletzungen.
Schwerer Zwischenfall in Tirol: Auf der Großbaustelle des Brenner-Basistunnels erlitt ein 48-Jähriger lebensbedrohliche Verletzungen.
YMZK-Photo / Shutterstock.com

Betonteile stürzen auf Mann: Arbeiter in Lebensgefahr

03.11.2026 um 09:33, Marcel Toifl
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Arbeitsunfall am Brenner-Basistunnel in Tirol: Betonteile stürzten auf einen 48-jährigen Arbeiter. Er schwebte in Lebensgefahr. Alle Infos.

Auf der Baustelle für den Brenner-Basistunnel in Steinach am Brenner ist am Montagvormittag ein 48-jähriger Arbeiter bei einem tragischen Unfall lebensgefährlich verletzt worden. Ein umstürzender Stapel aus schweren Betonelementen begrub den Mann teilweise unter sich.

​Dramatischer Arbeitsunfall auf der BBT-Baustelle

Der Vorfall ereignete sich am Montagvormittag, dem 2. November 2026, auf dem Freigelände der Großbaustelle in Steinach am Brenner (Bezirk Innsbruck-Land). Aus bislang noch ungeklärter Ursache geriet außerhalb des Tunnels ein Stapel mit massiven Betonelementen ins Wanken und stürzte um. Dabei wurde der 48-jährige Bauarbeiter voll von den herabstürzenden Teilen erfasst und eingeklemmt.

​Betonteile stürzten um: Kollegen leisteten Erste Hilfe

Seine Arbeitskollegen reagierten geistesgegenwärtig und eilten dem Verschütteten sofort zur Hilfe. Mithilfe eines Gabelstaplers gelang es den Helfern, die zentnerschweren Betonteile anzuheben und den Mann zu befreien. Nach der Erstversorgung durch die Rettungskräfte vor Ort wurde der 48-Jährige mit lebensbedrohlichen Verletzungen umgehend in die Klinik Innsbruck eingeliefert.

​Weitere Unfälle beim Milliardenprojekt BBT

Der tragische Vorfall reiht sich in eine Serie von Unfällen auf der BBT-Großbaustelle ein. Erst am vergangenen Sonntag war auf Südtiroler Seite ein Bauarbeiter schwer verletzt worden, als ein Lieferwagen gegen einen stehenden Kranwagen prallte. Auch in den vergangenen Jahren war es auf der Großbaustelle in Österreich und Italien immer wieder zu folgenschweren Zwischenfällen und tödlichen Arbeitsunfällen gekommen.

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