So helfen wir dieses Jahr dem Christkind

Jaja, wir wissen es: Zu Weihnachten geht es nicht nur um Geschenke. Trotzdem freut sich jeder von uns über die eine oder andere Aufmerksamkeit. Besonders, wenn solche Gesten im Alltag zu kurz kommen, weil man sie sich eigentlich nicht leisten kann oder das Geld gerade einmal für das Nötigste reicht. Aus diesem Grund haben wir uns heuer dazu entschieden, dem Weihnachtszauber ein bisschen auf die Sprünge zu helfen und Aktionen zu unterstützen, die anderen Menschen eine Freude bereiten. Und natürlich freuen wir uns auch über zahlreiche Nachahmer. Wie es funktioniert? Lest ihr hier! 

Teresa Frank unterstützt das Projekt Make-a-wish

Make-a-Wish

Lilli ist ein 13-jähriges Mädchen, das an Krebs erkrankt ist. Sie hat sich bei Make-A-Wish gemeldet, um einen Herzenswunsch erfüllt zu bekommen. Was sie sich wünscht? Sie möchte ins Disneyland fahren und Minnie Maus treffen. Also hat sich das Team von Make-A-Wish ins Zeug gelegt und hat die kleine Lilli tatsächlich nach Paris gebracht. Seit der Gründung konnten schon mehr als 1.500 Wünsche schwerkranker Kinder erfüllt werden. So unterschiedlich die Kinder und ihre Lebenswege sind, so unterschiedlich sind ihre Wünsche und Träume. Sie haben aber eines gemeinsam: Das Erfüllen dieser Herzenswünsche schenkt Kraft, Mut und Freude, in einer Zeit, in der sie die Kinder besonders benötigen. Genau deshalb habe ich mich dazu entschieden, bei Make-A-Wish zu spenden und damit zumindest einen kleinen Lichtblick auf diesem schweren Weg der Kinder zu schaffen. www.make-a-wish.at 
 

Nadja Tanzer freut sich schon auf das Schuhkartonpacken.

Weihnachten im Schuhkarton 

Leuchtende Kinderaugen sind zur Weihnachtszeit das Schönste, das man sich als Aushilfs-Christkind nur wünschen kann. Genau das dachte ich mir, als ich zum ersten Mal ein Video zur Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ gesehen habe. Die Freude über die kleinsten Geschenke ist einfach unbeschreiblich und auch ganz einfach zu erfüllen. Seit bereits 25 Jahren gibt es diese Charity-Aktion der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse  im deutschsprachigen Raum, wodurch weltweit inzwischen mehr als 150 Millionen Kinder zu Weihnachten beschenkt werden konnten. Das Prinzip ist ganz simpel: Man entscheidet, ob man ein Mädchen oder einen Buben beschenken möchte und darf dann nach Belieben den schön dekorierten Schuhkarton befüllen. Bis 16. November gibt es noch die Möglichkeit, sein Päckchen an einem Abgabeort in der Nähe abzuliefern oder bis 30. November direkt zu verschicken. Eine wundervolle Aktion. www.die-samariter.org
 

Cornelia Scheucher shoppt bereits für "wünsch mir was"

Wünsch mir was

Durch ihren Beruf als Sonderkindergartenpädagogin erkannte Tatjana Schiffer-Wieser recht schnell, dass es in Graz sowie in ganz Österreich genug Kinder gibt, denen es an essenziellen Dingen fehlt und die sich auch nie über Geschenke zu Weihnachten freuen können. Deshalb hat sie 2014 das private Projekt „wünsch mir was“ gegründet, das Kinder aus sozial schwächeren Familien zu Weihnachten beschenkt. Die Aktion unterstützt diverse Organisationen, wie Herzkinder Österreich, eine Grazer Frühförderin sowie die Facebook-Gruppe „Gemeinsam sind wir stark – Österreich“. 
All die genannten Organisationen schicken dem Team von „wünsch mir was“ in der Vorweihnachtszeit eine Liste von Kindern und ihren Wünschen, die sie vorher an das Christkind geschrieben haben. Und dann sind die Helferlein gefragt, denn ohne diese könnte die Aktion nicht stattfinden. Jedes Helferlein bekommt den Wunsch eines Kindes zugeteilt und darf dann Christkind spielen: Das Geschenk wird besorgt, verpackt und an ein Projektmitglied weitergeleitet, sodass die Päckchen rechtzeitig zu Weihnachten unter dem Christbaum liegen. Auch ich möchte Kinderaugen zum Leuchten bringen, weshalb ich mich entschieden habe, ein Helferlein zu werden. Wer es mir nachtun möchte, kann sich direkt bei einem Projektmitglied, auf der Facebook-Seite von „wünsch mir was“ oder unter www.wuenschmirwas.at melden. Im letzten Jahr konnte 156 Kindern ein schönes Fest ermöglicht werden, vielleicht kann diese Zahl ja heuer übertroffen werden...
 

Das Geschenk für die Wichtelchallenge hat Elisabeth Stolzer schon gepackt.

Wichtelchallenge 

Alles begann mit einem Wasserkocher… Den wünschte sich eine ältere Dame von den Gründern der Wichtelchallenge. Seitdem erfüllt das Team gemeinsam mit zahlreichen Helfern in ganz Österreich die Weihnachtswünsche von allen, die sich keine eigenen Geschenke leisten können. Soziale Einrichtungen wie die Caritas, die Vinziwerke oder das SOS Kinderdorf sammeln die Wünsche ihrer Schützlinge und stellen sie auf die Plattform. Als Helferlein kann man 
sich dann einen Wunsch aussuchen und ihn direkt in die Tat umsetzen. Das Besondere dabei: Die Geschenke werden nicht nur per Post zugeschickt, sondern können auch persönlich abgegeben werden. Ich darf dieses Jahr einen Wunsch aus dem Projekt SOLIDO der VinziWerke erfüllen. Mein Wichtel wurde vor eineinhalb Jahren delogiert und war kurze Zeit in einer Notschlafstelle untergebracht. Zu seinem ersten Weihnachtsfest in der neuen Wohnung wünscht er sich daher Christbaumschmuck in seinen Lieblingsfarben. Ein Wunsch, für den ich sehr gerne zum Christkind werde.     
www.wichtelchallenge.at 
 

Autor: Elisabeth Stolzer, 19.11.2020