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Rettungshubschrauber vom Typ Christopherus im Lufteinsatz
Dramatischer Rettungseinsatz bei widrigen Bedingungen: 30 Bergretter mussten auf der Rax zu Fuß aufsteigen, um die vom Blitz getroffenen Wanderer zu bergen.
Dramatischer Rettungseinsatz bei widrigen Bedingungen: 30 Bergretter mussten auf der Rax zu Fuß aufsteigen, um die vom Blitz getroffenen Wanderer zu bergen.
ÖAMTC/IlluminAnts e.K Christian D. Keller

In die Tiefe geschleudert: Wanderer von Blitz getroffen

20.07.2026 um 12:39, Marcel Toifl
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Ein heftiges Gewitter auf der Rax endete für zwei Männer im Spital. Ein Blitzeinschlag verletzte die Wanderer und löste einen dramatischen Rettungseinsatz aus.

Ein dramatischer Wetterumschwung in den steirischen Bergen hat am Sonntagnachmittag zu einem folgenschweren Alpinunfall geführt. Trotz vorab ausgegebener Unwetterwarnungen passierten zwei junge Männer eine exponierte Passage im Gebirge, als das Unwetter über ihnen hereinbrach. Bei dem schweren Blitzeinschlag wurden beide Wanderer auf der Rax verletzt und mussten in einer stundenlangen, hochkomplexen Aktion von den Rettungskräften aus der alpinen Gefahrenzone evakuiert werden.

Die beiden 25-jährigen Staatsbürger aus Ungarn erlitten erhebliche Verletzungen, befanden sich bei der Bergung jedoch im ansprechbaren Zustand.

Blitz schleudert Alpinisten in die Tiefe

Die beiden Alpinisten hatten ihre Tour am Vormittag über den anspruchsvollen Fuchslochsteig in Richtung Heukuppe gestartet. Gegen 13:45 Uhr schlug der Blitz auf einer Höhe von rund 1.883 Metern in unmittelbarer Nähe der Wanderer ein. Die enorme Druckwelle war so gewaltig, dass einer der Männer 30 Höhenmeter talwärts geschleudert wurde. Trotz schwerer Verbrennungen am Oberkörper und massiver Erinnerungslücken gelang es dem zweiten, leichter verletzten Bergsteiger, selbstständig die Rettungskette in Gang zu setzen und die Einsatzkräfte zu verständigen.

Schwierige Rettungsaktion durch alpine Einsatzkräfte

Die Wetterlage vor Ort gestaltete sich für die Helfer als extremer Wettlauf gegen die Zeit. Aufgrund von heftigen Sturmböen, dichtem Nebel und starkem Regen war ein unmittelbarer Einsatz des Rettungshubschraubers vollkommen ausgeschlossen. Rund 30 alpine Einsatzkräfte mussten zu Fuß aufsteigen, um die Erstversorgung der Verletzten im unwegsamen Gelände sicherzustellen. Nach dem mühsamen Abtransport mit Tragen ins Tal verbesserte sich das Wetter leicht, sodass ein Schwerverletzter mit dem Helikopter Christophorus 3 ins AKH Wien geflogen werden konnte. Der zweite Patient wurde mit Fußverletzungen ins LKH Leoben eingeliefert.

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