Prozessstart: Steirerin soll Sohn (11) getötet haben
- Mutter nach Tod ihres Sohnes vor Gericht
- Prozess ist nur für einen Tag angesetzt
- Hier gibt es Hilfe in verzweifelten Situationen
Eine Mutter, die Anfang des Jahres in Leoben ihren elfjährigen Sohn getötet haben soll, muss sich ab Montag im Landesgericht Leoben wegen des Verdachts des Mordes vor einem Geschworenengericht verantworten. Die Frau hatte schon kurz nach der Festnahme gestanden, dass sie ihrem eigenen Kind tödliche Stich- und Schnittverletzungen zugefügt hatte. Danach hatte sie sich selbst verletzt und die Rettung in die Wohnung gerufen. Diese fand den toten Buben.
Prozess ist nur für einen Tag angesetzt
Die Verhandlung ist nur für einen Tag anberaumt. Neben der Beschuldigten werden drei Sachverständige zu hören sein. Zeugen sind keine geladen. Im Vorfeld war bereits ein Gutachten erstellt worden, ob die Frau zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig war. Das dürfte der Fall gewesen sein, denn es wurde keine Einweisung in ein forensisch-therapeutisches Zentrum in der Anklage beantragt.
Hier gibt es Hilfe in verzweifelten Situationen
Sie sind in einer verzweifelten Lebenssituation und brauchen Hilfe? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich. Infos für Jugendliche gibt es unter www.bittelebe.at.