Wettersturz in Österreich: Ab wann es kalt wird
- Weitgehend freundlicher Wochenstart
- Wetterumschwung: Ab Donnerstag wird es kühler
- Bis zu 40 Zentimeter Neuschnee
- Wintereinbruch noch unsicher
- Mild bis Mittwoch, ab Donnerstag kühler
Am Wochenende zeigt sich der Herbst mit bis zu 25 bzw. 26 Grad noch von seiner spätsommerlichen Seite. Auch Dienstag und Mittwoch bleibt es mit bis zu 25 beziehungsweise 26 Grad sehr mild. Doch das ändert sich in der zweiten Wochenhälfte: ein Wettersturz steht an.
Weitgehend freundlicher Wochenstart
Am Montag sorgt ein Höhentief für wechselhafteres Wetter. Nördlich der Alpen regnet es zunächst zeitweise, später sind auch im Süden Schauer möglich. Dazwischen zeigt sich immer wieder die Sonne. Die Höchstwerte liegen zwischen 17 und 23 Grad. Von einem nachhaltigen Temperatursturz ist zunächst aber noch keine Rede. Bereits am Dienstag setzt sich wieder häufig die Sonne durch. Nach örtlichem Frühnebel steigen die Temperaturen auf 18 bis 25 Grad. Ähnlich warm geht es am Mittwoch weiter. Abseits von Nebelfeldern überwiegt der Sonnenschein, lediglich im Süden sind einzelne Schauer möglich. Mit Höchstwerten zwischen 18 und 26 Grad wird es noch einmal ausgesprochen mild.
Wetterumschwung: Ab Donnerstag wird es kühler
Am Donnerstag, 8. Oktober, beginnt sich die Wetterlage von Westen her umzustellen. In der Westhälfte ziehen dichte Wolken auf, Regen setzt ein. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 2.000 Meter. Im Osten bleibt es zunächst noch freundlicher.
Bis zu 40 Zentimeter Neuschnee
In der zweiten Wochenhälfte sollen die Temperaturen in ganz Österreich spürbar zurückgehen. Ö3-Meteorologe Simon Köhldorfer rechnet auf den höchsten Gipfeln Westösterreichs mit 20 bis 40 Zentimetern Neuschnee. Auch im Osten könnten die höchsten Berge angezuckert werden.
Wintereinbruch noch unsicher
Wie stark der Wettersturz tatsächlich ausfällt, ist noch offen. Ö3-Wetterexperte Sigi Fink sieht eine grundlegende Wetterumstellung rund um den 8. bis 10. Oktober. Noch sei unklar, ob es einen Wintereinbruch bis in höhere Täler, kräftigen Regen oder nur einzelne Schauer geben wird und ob sich ein Genuatief entwickelt.
Auch GeoSphere-Meteorologe Gerhard Hohenwarter warnt vor zu frühen Prognosen. „Man kann nicht sagen, was am 8. Oktober kommen wird.“ Einzelne Modellrechnungen zeigen zwar deutlich kältere Varianten mit Schnee bis weiter herunter, die Bandbreite ist derzeit aber noch groß.
Mild bis Mittwoch, ab Donnerstag kühler
Fest steht damit vorerst: Bis Mittwoch bleibt es mild, ab Donnerstag wird es im Westen nasser und kühler. Wie winterlich es danach tatsächlich wird, ist noch offen.