Kochen für die Krebshilfe im Restaurant Lilli
Inhalt
- "Es geht um echte Schicksale"
- Kulinarik, die verbindet
- Die Krankheit sichtbar machen
- Gorsche als neue Patin der Initiative
- Engagierte Partner
Wenn Kochen mehr ist als Genuss, entsteht etwas Bleibendes. Genau das war im Lilli in Fehring spürbar, als die Initiative „Köche kochen für die Krebshilfe“ dort ihren diesjährigen Auftakt feierte. Gastgeber Walter Triebl und Verena Leitner präsentierten ihren Beitrag zu einem Projekt, das Menschlichkeit und Verantwortung in den Mittelpunkt stellt. Begleitet wurde der Abend von Sängerin Betty O, Ex-U21-Teamchef Werner Gregoritsch sowie Alexandra Gorsche, die sich im Rahmen der Veranstaltung erstmals als neue Patin der Initiative vorstellte.
"Es geht um echte Schicksale"
Für Initiatorin Renate Zierler ist die Station in Fehring eine bewusste Entscheidung. Die langjährige Verbindung zu Walter Triebl sei geprägt von Vertrauen, Wertschätzung und einem gemeinsamen Verständnis von gesellschaftlicher Verantwortung. „Köche kochen für die Krebshilfe ist kein Konzept, sondern ein Herzensprojekt. Es geht um echte Menschen und echte Schicksale. Dass wir dieses Kapitel 2026 hier im Lilli beginnen dürfen, berührt mich sehr“, so Zierler. Auch Martina Löwe, Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe, zeigte sich begeistert vom besonderen Ambiente und dem starken Zeichen dieses Jahresauftakts.
Köche kochen für die Krebshilfe ist kein Konzept, sondern ein Herzensprojekt. Es geht um echte Menschen und echte Schicksale.
Kulinarik, die verbindet
Im Zentrum des Abends stand ein Gericht, das bewusst Nähe schafft: Paprikahendl mit Sauerrahmspätzle. Bodenständig, ehrlich und vertraut – und gerade deshalb emotional. Die Entscheidung für Regionalität ist dabei konsequent: Das verwendete Hendl stammt vom K&P Hendlhof Fehring, einem Betrieb, der für Tierwohl, Qualität und kurze Wege steht. Von diesem Gericht sowie von weiteren saisonalen Hendlgerichten, die im Laufe des Jahres im Lilli angeboten werden, wird jeweils ein fixer Beitrag an die Österreichische Krebshilfe gespendet. Für Walter Triebl ist Kochen dabei weit mehr als Handwerk. „Krebs ist kein abstraktes Thema, sondern Teil vieler Lebensgeschichten – auch im eigenen Umfeld. Wenn man mit dem, was man täglich tut, Menschen unterstützen kann, dann ist das selbstverständlich“, betont der Spitzengastronom.
Die Krankheit sichtbar machen
Mit Werner Gregoritsch und Betty O stellten sich zwei Persönlichkeiten bewusst an die Seite der Initiative. Gregoritsch, selbst an Krebs erkrankt und genesen, sprach offen über Mut, Unterstützung und Zuversicht. „Mir wurde damals unglaublich geholfen – medizinisch wie menschlich. Heute möchte ich zeigen, dass man nach einer schweren Diagnose wieder Kraft finden kann“, sagte er. Auch Sängerin Betty O unterstrich die Bedeutung von Sichtbarkeit und Haltung. „Krebs sichtbar zu machen und mich dafür einzusetzen, ist mir ein großes Anliegen. Ich bin dankbar, meine Stimme für dieses Projekt nutzen zu dürfen“, erklärte sie.
Gorsche als neue Patin der Initiative
Mit Alexandra Gorsche gewann die Initiative zudem eine neue Patin mit klarer Haltung. Die Moderatorin, Beraterin für Hospitality, Kulinarik und Lifestyle und Chefredakteurin von „Genusspunkt“ betonte ihre Motivation, Verantwortung zu übernehmen und Aufmerksamkeit zu schaffen. „Schirmherrin von ‚Köche kochen für die Krebshilfe‘ zu sein, erwärmt das Herz – so wie gutes Essen. Ich habe das Gefühl, Teil von etwas sehr Wertvollem zu sein“, so Gorsche.
Engagierte Partner
Getragen wird das Projekt auch von engagierten Partnern wie HERBEUS Greens, die mit jedem verkauften Micro Green kontinuierlich die Arbeit der Österreichischen Krebshilfe unterstützen, sowie Kraidlzeig, das mit seinen Fine-Dining-Ölen über das Jahr hinweg einen Beitrag leistet. Dieses Zusammenspiel aus Gastronomie, Produzenten und Unternehmen verleiht der Initiative ihre besondere Kraft. „Köche kochen für die Krebshilfe“ wird auch in den kommenden Monaten in weiteren Restaurants Station machen – getragen von Menschen, die Verantwortung übernehmen und Hilfe dort möglich machen, wo sie gebraucht wird.