Bluttat in Geidorf: Mann geht mit Axt auf Nachbarin los
- Bluttat in Graz-Geidorf: Nachbarin mit Axt und Messer attackiert
- Opfer im künstlichen Tiefschlaf: Lebensgefahr
- Festnahme und skurrile Ausrede des Tatverdächtigen
- Landeskriminalamt ermittelt zum Motiv
Entsetzliche Gewalttat im Grazer Bezirk Geidorf: Am Allerseelentag kam es in einem Mehrparteienhaus zu einer blutigen Auseinandersetzung unter Wohnungsnachbarn. Ein 37-jähriger Mann soll dabei seine 45-jährige Nachbarin nach einem Streit mit einem Messer und einer Axt brutal attackiert haben. Das Opfer schwebte nach der Attacke in Lebensgefahr.
Bluttat in Graz-Geidorf: Nachbarin mit Axt und Messer attackiert
Gegen 18:00 Uhr eskalierte am Montag ein zunächst verbaler Konflikt zwischen zwei Wohnungsnachbarn in einem Mehrparteienhaus in Graz-Geidorf. Im Verlauf des Streits griff der 37-jährige Tatverdächtige laut Polizeibericht zu Waffen von extremer Zerstörungskraft: Er ging mit einem Küchenmesser und einer Axt auf die 45-jährige Frau los und fügte ihr schwerste Hiebe und Stiche zu.
Opfer im künstlichen Tiefschlaf: Lebensgefahr
Die Verletzungen des Opfers sind verheerend: Die Frau erlitt massive Verletzungen im Kopf-, Gesichts- und Halsbereich sowie zahlreiche Stich- und Schnittwunden am Oberkörper. Sie wurde umgehend vom Notarzt erstversorgt und mit lebensgefährlichen Verletzungen in das LKH Graz eingeliefert. Die 45-Jährige befindet sich derzeit im künstlichen Tiefschlaf und konnte von der Polizei bislang noch nicht zum Tathergang befragt werden.
Festnahme und skurrile Ausrede des Tatverdächtigen
Nach der blutigen Attacke wählte der mutmaßliche Täter selbst den Polizeinotruf. Die umgehend ausgerückten Beamten nahmen den 37-Jährigen noch direkt am Tatort fest. Bei der Vernehmung zeigte sich der Mann zwar geständig, die Waffen eingesetzt zu haben, bestritt jedoch eine Tötungsabsicht. Stattdessen behauptete er, er habe sich lediglich gegen die Frau verteidigen wollen. Der Mann wies keinerlei Verletzungen auf.
Landeskriminalamt ermittelt zum Motiv
Das Landeskriminalamt Steiermark hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Gewaltverbrechens übernommen. Die mutmaßlichen Tatwaffen – das Küchenmesser und die Axt – wurden am Tatort sichergestellt und werden nun kriminaltechnisch spurenschonend untersucht. Die Hintergründe und das genaue Motiv des blutigen Streits unter den Nachbarn sind derzeit noch völlig unklar.