Graz: Neue Details nach Mord an 24-Jähriger – Bruder des Partners in Haft
- 23-Jähriger dürfte gewaltsam eingedrungen sein
- Obduktion der 24-Jährigen durchgeführt
- Tatverdächtiger schweigt zu Motiv
- Polizei hält Details bewusst zurück
Nach dem gewaltsamen Tod einer 24-Jährigen in Graz liegen neue Ermittlungserkenntnisse vor. Bei dem festgenommenen 23-Jährigen handelt es sich um den Bruder des Lebensgefährten der getöteten 24-Jährigen. Das Opfer hat gemeinsam mit seinem Partner in der Innenstadtwohnung gelebt. Der Tatverdächtige ist dort nicht wohnhaft gewesen. Bei seiner Einvernahme schwieg er bislang zur Tat und zu einem möglichen Motiv.
23-Jähriger dürfte gewaltsam eingedrungen sein
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand dürfte der 23-Jährige am Donnerstagnachmittag, 3. September 2026, gewaltsam in die Wohnung in Graz eingedrungen sein. Die 24-Jährige war zu diesem Zeitpunkt alleine in den Räumlichkeiten. Wie sich das weitere Geschehen konkret abgespielt hat, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Obduktion der 24-Jährigen durchgeführt
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz ist am Freitag die Obduktion der 24-Jährigen durchgeführt worden. Konkrete Ergebnisse werden derzeit nicht bekannt gegeben. Das Landeskriminalamt Steiermark ermittelt gegen den festgenommenen 23-Jährigen wegen des Verdachts des Mordes.
Tatverdächtiger schweigt zu Motiv
Bei seiner Einvernahme machte der 23-Jährige von seinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch. Er hat bislang weder Angaben zum Tatgeschehen noch zu einem möglichen Motiv gemacht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz wird der Mann im Laufe des Freitags in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.
Polizei hält Details bewusst zurück
Zu den Ergebnissen der Tatortarbeit und Spurensicherung gibt die Polizei vorerst keine weiteren Details bekannt. Einerseits stehen dem ermittlungstaktische Gründe entgegen. Andererseits sollen Angehörige davor geschützt werden, durch detaillierte Schilderungen zusätzlich belastet zu werden.
Hilfe bei Gewalt
Wenn Sie von Gewalt betroffen sind oder sich bedroht fühlen, holen Sie sich Hilfe. Bei akuter Gefahr verständigen Sie sofort die Polizei.
- Polizei-Notruf: 133
- Euro-Notruf: 112
- Frauenhelpline gegen Gewalt: 0800 222 555
- Opfer-Notruf: 0800 112 112