Alles hellwach

Warmes Zitronenwasser

Über Nacht verliert unser Körper einiges an Feuchtigkeit. Der Flüssigkeitsspeicher lässt sich morgens rasch und gesund wieder auffüllen: eine Zitrone in ein Glas warmes Wasser pressen und trinken. Damit bringt man nicht nur den Körper in Schwung, sondern stärkt gleichzeitig auch das Immunsystem und aktiviert das Verdauungssystem.

Bloß nicht Snoozen

Für viele klingt es kaum schaffbar, aber es macht tatsächlich wacher: Beim Läuten des Weckers auf keinen Fall die Snooze-Taste drücken, sondern gleich aufstehen! Der Körper, der aus dem Schlaf gerissen wird, hält den Wecker sonst für einen falschen Alarm, schläft wieder ein und wird dann erneut aus der Schlafphase gerissen – das kostet viel Energie und verwirrt das Hirn. Bis der Körper nach diesem Hin und Her seinen normalen Rhythmus wieder gefunden hat, dauert es einige Zeit. Bis dahin fühlen wir uns träge und nicht richtig wach.

Stand Up

Vor der Arbeit noch ein wenig herumstehen: Eine aufrechte Position macht auf jeden Fall wacher. Wer beim Frühstück im Sofa versinkt oder ewig am Tisch herumlümmelt, wird schwerer munter. Das Frühstück muss natürlich nicht im Stehen hinuntergeschlungen werden – aber es hilft beispielsweise, nach dem Frühstück noch kurz etwas im Haushalt zu erledigen oder beim Zähneputzen zwischenzeitlich auf Zehenspitzen zu stehen, bevor man sich ins Auto setzt, um dann bei der Arbeit erneut zu sitzen. Wer im Büro die Möglichkeit hat, an einem Stehpult zu arbeiten, sollte dies am Vormittag ebenfalls nutzen.

Green Smoothie

Für den besonderen Energiekick am Morgen sorgt ein Green Smoothie, etwa mit Blattspinat oder Kohl. Die grünen Blätter sind relativ geschmackneutral und können mit frischem Obst wie Orangen und Bananen kombiniert werden. Sie liefern viele Mineralstoffe und bringen das Hirn dazu, sich endgültig aus dem Traumland zu verabschieden. Beispiel für einen Green Smoothie: 2 Handvoll Spinat oder Vogerlsalat, eine Scheibe Ananas, ein paar Erdbeeren, ½ Banane, 200 ml Wasser. Zutaten waschen, bei Bedarf schneiden und alles im Smoothiemaker vermengen.

Bettsport

Noch nicht einmal aufgestanden und schon steht Sport am Programm? Zumindest diese sanfte Form des Morgensports ist definitiv schaffbar – und bringt gleich ein wenig den Kreislauf in Schwung. So geht’s: am Rücken liegen, Knie anwinkeln, Handflächen auf die Kniescheiben legen. Nun die Knie zuerst 20-mal im, dann 20-mal gegen den Uhrzeigersinn in der Luft kreisen lassen. Die Bewegung soll auch im unteren Rücken deutlich spürbar sein.

Kalt macht wach

Ist es morgens kalt, kann es bereits helfen, sich einfach ans offene Fenster zu stellen und die frische, kühle Morgenluft zu genießen. Beginnt der Sommertag bereits mit höheren Temperaturen, hilft nur eines: Ab unter die kalte Dusche. Wer sich dazu gar nicht überwinden kann: Kaltes Wasser zumindest von den Knien abwärts über den Körper laufen lassen – auch das hat bereits einen anregenden Effekt.

Autor: Cornelia Stiegler , 14.07.2020