Einkaufen am Markt mit Abstand und Maskenpflicht

Im Unterschied zum ersten Lockdown blieben im November die Märkte geöffnet, allerdings mit „ausgedünntem“ Angebot. Das heißt, nur Lebensmittel dürfen einstweilen verkauft werden, keine Blumen oder handwerklichen Produkte. Der Verzehr vor Ort ist nicht gestattet, weshalb man auch Würstelstände vergeblich sucht. Außerdem muss auch zwischen den Ständen ein Abstand eingehalten werden, damit es nicht zu Gedränge kommen kann. Besonders auffällig ist dies am größten Salzburger Wochenmarkt, der Schranne, wo derzeit weitaus weniger als die üblichen 190 Stände zu finden sind. Aber die Stammkunden wie auch die Standler sind froh, dass der Traditionsmarkt unter freiem Himmel überhaupt stattfinden kann.

Gemüse am Marktstand

Stärkster Tag ist Freitag

Der Schrannenmarkt rund um die Andräkirche ist neben Naschmarkt und Brunnenmarkt in Wien einer der größten Freiluftmärkte für Lebensmittel in Österreich. Er findet normalerweise donnerstags zwischen 6.00 und 13.00 Uhr statt. Sechs Märkte mit frischen bäuerlichen Produkten werden an jedem Donnerstag in ganz Salzburg abgehalten. Noch stärker ist (im November) der Freitag mit 27 Wochenmärkten, gefolgt vom Samstag mit zehn Märkten. Durchgängig jeden Werktag plus Samstag findet der „Grünmarkt“ am Salzburger Universitätsplatz statt.

Einen Kalender der Salzburger Wochen- und Bauernmärkte gibt’s hier.

Autor: Gert Damberger, 25.11.2020