Herzensprojekt: Zwei Salzburger bauen Waisenhaus in Uganda
Inhalt
- Spendenziel fast erreicht
- Engagement mit persönlichem Einsatz
- Mehr als nur ein Gebäude
- Trinkwasser für viele Menschen
Was wäre, wenn man kein Zuhause hätte? Kein sicherer Ort, keine Versorgung, keine Perspektive. Für viele Kinder weltweit ist genau das Realität. Zwei Salzburger wollen das ändern: Eisweltmeister Celal Karaarslan und Dr. Tarik Mete haben gemeinsam mit dem Verein „All for One“ ein Herzensprojekt gestartet. Ihr Ziel: Ein Waisenhaus in Uganda.
Spendenziel fast erreicht
Das Projekt nimmt bereits konkrete Formen an. Die Initiatoren wollen insgesamt 30.000 Euro sammeln, um den Bau zu finanzieren. Der aktuelle Stand zeigt, wie groß die Unterstützung ist: Bereits 26.500 Euro wurden gesammelt. Ein Großteil der Spenden kam über Social Media zustande. Zwei kurze Videos auf Instagram reichten aus, um eine breite Welle der Unterstützung auszulösen.
Engagement mit persönlichem Einsatz
Für Celal Karaarslan geht es dabei um mehr als nur das Erreichen eines Ziels. „Wir sind schon fast am Ziel und werden es vermutlich sogar übertreffen“, erklärt er im Gespräch mit weekend.at.
Um das Projekt weiter voranzutreiben, gehen die Initiatoren auch selbst voran: Karaarslan will einen ganzen Tag den Umsatz seiner Eiskugeln spenden, auch Tarik Mete wird sich zusätzlich engagieren.
Mehr als nur ein Gebäude
Das geplante Waisenhaus soll weit mehr sein als ein Dach über dem Kopf.
Geplant ist ein ebenerdiges Gebäude mit:
- Schlafräumen für jeweils zehn Mädchen und zehn Jungen
- Zwei Lernräumen bzw. Klassenzimmern
- Einem Raum für Lehrkräfte
- Vorrats- und Lagerräumen
- Getrennten Sanitäranlagen
Trinkwasser für viele Menschen
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist der Bau eines Trinkbrunnens. Dieser soll nicht nur die Kinder im Waisenhaus versorgen, sondern auch umliegende Familien, Schulen und die Nachbarschaft. Damit wird das Projekt zu einem wichtigen Beitrag für die gesamte Region, vor allem im Bereich Gesundheit.
Neben Unterkunft und Versorgung geht es den Initiatoren vor allem um langfristige Perspektiven. Das Projekt soll den Kindern Zugang zu Bildung ermöglichen, ihre tägliche Versorgung sichern und ihnen eine stabile Umgebung bieten.