Sommer 206: Salzburg startet mit Bike-Trends in den Sommer
Inhalt
- Fokus auf Ganzjahrestourismus
- Aktivurlaub bleibt im Trend
- Internationale Events als Zugpferd
- Saalfelden Leogang als Vorzeigeregion
- Leo Bauernberger im Interview
Mit einem erfolgreichen Winter im Rücken startet das SalzburgerLand in die Sommersaison 2026. Von November bis März wurden mehr als 14,9 Millionen Nächtigungen erzielt, ein Plus von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Dieses Ergebnis sorgt für Optimismus und liefert die Basis für einen aktiven und sportlich geprägten Sommer.
Fokus auf Ganzjahrestourismus
Der heimische Tourismus setzt verstärkt auf eine ganzjährige Auslastung. Die Verteilung zwischen Sommer- und Wintersaison ist mittlerweile nahezu ausgeglichen. Besonders die sogenannten Schultermonate entwickeln sich positiv: In den vergangenen zehn Jahren gab es etwa im Frühsommer ein Nächtigungsplus von über 30 Prozent. Auch der Herbst konnte deutlich zulegen.
Aktivurlaub bleibt im Trend
Im Mittelpunkt des Sommerangebots stehen Bewegung in der Natur und Erholung. Wandern und Radfahren zählen weiterhin zu den wichtigsten Säulen. Mehr als 80 Prozent der Gäste gehen wandern, rund ein Drittel nutzt im Urlaub das Fahrrad. Entsprechend wird das Angebot weiter ausgebaut, etwa mit dem über 530 Kilometer langen Hohe Tauern Bike Trail.
Internationale Events als Zugpferd
Neben Naturerlebnissen spielen Großveranstaltungen eine zentrale Rolle. Das SalzburgerLand wird auch 2026 wieder Bühne für internationale Sport- und Kultur-Events. Zu den Highlights zählen unter anderem der Mountainbike-Weltcup in Saalfelden Leogang, der Großglockner Ultra-Trail sowie das UEFA-Supercup-Finale im August. Diese Events sorgen für weltweite Aufmerksamkeit.
Saalfelden Leogang als Vorzeigeregion
Eine Schlüsselrolle nimmt die Region Saalfelden Leogang ein. Mit dem Epic Bikepark, der heuer sein 25-jähriges Jubiläum feiert, hat sich die Region international etabliert. Auszeichnungen im Bereich nachhaltiger Sporttourismus unterstreichen die Bedeutung als Bike-Destination.
Ein wichtiger Bestandteil der Strategie ist nachhaltige Mobilität. Das sogenannte Guest Mobility Ticket wurde bereits millionenfach genutzt und ermöglicht Gästen eine umweltfreundliche Fortbewegung im gesamten Bundesland. Damit spart das SalzburgerLand jährlich tausende Tonnen CO₂ ein und positioniert sich als Vorreiter im nachhaltigen Tourismus.
Leo Bauernberger im Interview
Exklusiv für weekend.at nahm sich Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft nach der Pressekonferenz Zeit zum Gespräch.
Herr Bauernberger, Worum ging es heute bei der Pressekonferenz? Können Sie das kurz zusammenfassen?
Leo Bauernberger: Wir haben heute unser Sommerprogramm präsentiert und gehen mit viel Rückenwind aus einer sehr erfolgreichen Wintersaison in die nächsten Monate. Mit einem Plus von 4,3 Prozent haben wir im internationalen Vergleich ein starkes Ergebnis erzielt. Diesen Schwung wollen wir jetzt nutzen. Im Sommer setzen wir vor allem auf zwei große Schwerpunkte: Einerseits unser alpines Aktivangebot – von Wandern über Radfahren bis hin zu Kulinarik sowie Angebote im Salzburger Seenland und Salzkammergut. Andererseits spielen internationale Großveranstaltungen eine zentrale Rolle, die zusätzliche Strahlkraft bringen.
Der UEFA Supercup findet gleichzeitig mit den Festspielen statt. Wie bereitet man sich darauf vor?
Leo Bauernberger: Natürlich ist dieser Termin eine Herausforderung, aber wir sehen darin auch eine große Chance. Wir können unser internationales Kulturangebot mit dem Sport verbinden – viele Gäste interessieren sich für beides. Mit Formaten wie dem Fan Village am Residenzplatz wird ein hochwertiges Programm geboten, sodass Besucher Salzburg sowohl als Kultur- als auch als Sportdestination erleben können. Sport und Kultur schließen sich bei uns nicht aus – im Gegenteil, sie ergänzen sich ideal.
Werden Sie selbst beim Supercup vor Ort sein?
Leo Bauernberger: Selbstverständlich. Es ist ein großes Privileg, bei so einem Event dabei zu sein. Ich werde gemeinsam mit Familie und Freunden vor Ort sein und mich auch persönlich einbringen, damit die Veranstaltung bestmöglich über die Bühne geht. Solche Events sind ein echtes Aushängeschild für unser Bundesland
Welche Teams würden Sie sich im Finale wünschen?
Leo Bauernberger: Grundsätzlich freue ich mich auf jede Top-Mannschaft – wir werden auf jeden Fall ein hochklassiges Spiel sehen. Natürlich wäre es schön, wenn Bayern München dabei ist, auch wegen der regionalen Nähe und der vielen Verbindungen. Aber auch Teams wie Arsenal, Atletico Madrid oder Paris Saint-Germain wären großartig. Wichtig ist, dass wir in Salzburg zwei Top-Teams präsentieren können.