Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen steigt bei Repentium ein
Das Salzburger Deep-Tech-Start-Up Repentium löst das Problem zwischen Präzision (Qualität) und Geschwindigkeit (time-to-market) im industriellen 3D-Druck. Mit einer siebenstelligen Finanzierung durch die Raiffeisen Bankengruppe Salzburg, dem Business Angel Wolfgang Faist und der aws (Austria Wirtschaftsservice) beschleunigt das Unternehmen die Markteinführung seiner patentierten Technologie.
Die Innovation: Dynamische Prozessoptimierung
Kern der Technologie ist eine patentierte Druckkopfeinheit in Verbindung mit einem proprietären, also herstellergebundenen Algorithmus. Das System analysiert das Bauteil vorab und teilt es in Funktionsbereiche auf. Nur jene Geometrien, die höchste Auflösung erfordern, werden mit maximaler Genauigkeit gefertigt. Das restliche Volumen des Bauteils wird mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit produziert. Diese Kombination ist im industriellen FFF-Druck (Fused Filament Fabrication) bislang einzigartig. Der Algorithmus optimiert den Druckprozess dynamisch, wodurch Bauteile entstehen, die trotz massiv verkürzter Produktionszeit höchsten technischen Anforderungen entsprechen.
Fokus auf Hard- und Software für die Serie
Die Investitionssumme fließt primär in die Finalisierung des Seriendruckers. Ziel ist eine robuste Produktionslösung für Fertigungsbetriebe, die technische Bauteile direkt vor Ort effizient produzieren wollen.
Die Finanzierung erfolgt durch die Raiffeisen Bankengruppe Salzburg mit derer Start-Up Investmentgesellschaft (Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen) sowie den Business Angel Wolfgang Faist (wf Investment GmbH). Flankiert werden die Mittel durch die Förderprogramme Green.IP und Seedfinancing – Deep Tech des BMAW bzw. des BMK, abgewickelt durch die aws.
Stimmen zum Investment
Lukas Rupsch, Gründer & Geschäftsführer Repentium:
"Wer bisher zwischen Präzision und Geschwindigkeit wählen musste, bekommt nun bei uns beides zugleich – das verkürzt Druckzeiten spürbar und senkt die Kosten pro Bauteil nachhaltig.“
Florian Rohrmoser
Gründer & Geschäftsführer Repentium
„Viele Fertigungsbetriebe stehen unter wachsendem wirtschaftlichem Druck – unsere Antwort darauf ist eine tiefgreifende Innovation in Hardware und Software, die den Druckprozess neu gestaltet und um ein Vielfaches effizienter macht.“
Wolfgang Faist
wf Investment GmbH
„Wir investieren gezielt in regionale Tech-Unternehmen mit internationalem Anspruch. Mich überzeugt bei Repentium, wie klar ein zentrales Industrieproblem gelöst wird und dem Kunden echte Vorteile in Form von schnelleren Druckzeiten bei gleichzeitig sinkenden Kosten geboten werden.“
Bernhard Wimmer, Bernhard Tomasi und Alexander Leitner
(alle Raiffeisen)
„Repentium zeigt eindrucksvoll, dass technologische Innovation direkt aus Salzburg kommen kann. Die Kombination aus Ingenieurskunst, Technologie, Regionalität und einem hochkompetenten und engagierten Gründerteam passt perfekt zu Raiffeisen. Wir freuen uns, das Team bei der Skalierung dieser Innovation zu begleiten.“
