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Mirel Kahrimanovic im Einsatz für den BSK 1933 gegen FC Pinzgau.
Mirel Kahrimanovic wird den BSK 1933 mit Saisonende verlassen.
Mirel Kahrimanovic wird den BSK 1933 mit Saisonende verlassen.
Adi Aschauer

BSK 1933 vor dem Aus: Jetzt spricht der Verband

03.06.2026 um 12:37, Yunus Emre Kurt
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Der Salzburger Fußballverband verweigert dem BSK 1933 die Zulassung für die kommende Saison. Der Westligist aus Bischofshofen kämpft nun um seine Existenz.

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Für den BSK 1933 ist eingetreten, wovor Fans und Verantwortliche seit Monaten gezittert haben. Der Salzburger Fußballverband (SFV) hat dem Westligisten aus Bischofshofen die Zulassung für die kommende Saison verweigert. 

Damit darf der Klub aktuell an keinem Bewerb des Salzburger Fußballverbands teilnehmen. Für den Traditionsverein aus dem Pongau könnte die Entscheidung existenzbedrohende Folgen haben.

Fehlende Spielstätte führt zum Ausschluss

Wie der Salzburger Fußballverband in einer Aussendung mitteilte, liegt der Grund für die Ablehnung in einer fehlenden, den Verbandsrichtlinien entsprechenden Spielstätte. Genau dieses Problem begleitet den Verein bereits seit längerer Zeit. 

Nachdem die Stadtgemeinde Bischofshofen dem Klub die Nutzungsrechte an der bisherigen Sportanlage entzogen hatte, begann die verzweifelte Suche nach einer neuen Heimstätte. Doch sämtliche Bemühungen blieben letztlich erfolglos.

Kuriose Stadion-Suche ohne Erfolg

Die Verantwortlichen rund um Klubmacher Patrick Reiter versuchten in den vergangenen Monaten zahlreiche Lösungen zu finden. Dabei wurden teilweise ungewöhnliche Standorte ins Spiel gebracht. Unter anderem führte die Suche nach Salzburg-Liefering und sogar bis nach Leoben in der Steiermark, rund 200 Kilometer von Bischofshofen entfernt. 

Auch ein Verbleib in der Heimatgemeinde stand zeitweise zur Diskussion. Doch keiner der vorgeschlagenen Austragungsorte erhielt die notwendige Zustimmung. Während die Stadtgemeinde Bischofshofen einem Verbleib vor Ort einen Riegel vorschob, konnten auch die anderen Lösungen den Verband nicht überzeugen.

Zahlreiche Absagen aus Salzburg

Zusätzlich mussten die Verantwortlichen zahlreiche Absagen anderer Vereine verkraften. Viele Salzburger Klubs waren offenbar nicht bereit oder in der Lage, dem BSK eine geeignete Spielstätte zur Verfügung zu stellen. Damit verschärfte sich die Situation zunehmend. 

Obwohl die Mannschaft das bisherige Gelände noch bis Ende Juni nutzen darf, reicht dies für eine Zulassung zur neuen Saison nicht aus. Das letzte Pflichtspiel des Vereins soll daher nach aktuellem Stand am 16. Juni gegen Hohenems stattfinden.

Verein will gegen Entscheidung kämpfen

Aufgeben wollen die Verantwortlichen jedoch noch nicht. Patrick Reiter und sein Team kündigten bereits an, gegen die Entscheidung des Salzburger Fußballverbands vorzugehen. Der nächste Schritt könnte zum Österreichischen Fußball-Bund führen. 

Dort würde die Angelegenheit in einer weiteren Instanz geprüft werden. Allerdings gelten auch dort dieselben grundlegenden Voraussetzungen. Ohne eine genehmigte Spielstätte dürfte es schwierig werden, die Entscheidung noch zu kippen.

Notfalls vor Gericht

Sollte auch der ÖFB keine Lösung bringen, denken die Verantwortlichen offenbar bereits über weitere Schritte nach. Reiter kündigte an, notfalls sogar vor ein Zivilgericht zu ziehen. Der Kampf um die Zukunft des Vereins ist damit noch nicht beendet.

Streit um Sportplatz brachte Klub in Bedrängnis

Der aktuellen Entscheidung des Salzburger Fußballverbands ging ein monatelanger Konflikt um die Nutzung der Sportanlage in Bischofshofen voraus. 

Im April entschied die Gemeindevertretung mehrheitlich, den Fußballplatz künftig dem Skiclub Bischofshofen zu überlassen. Unter dem Dach des Traditionsvereins soll eine eigene Fußballsektion aufgebaut werden, bei der vor allem die Nachwuchsarbeit im Mittelpunkt steht. 

Bürgermeister Hansjörg Obinger (SPÖ) begründete die Entscheidung damals damit, dass genau dieser Schwerpunkt beim BSK 1933 in den vergangenen Jahren zu kurz gekommen sei. Die Gemeinde sprach sich daher für das Konzept des Skiclubs aus und entzog dem BSK in weiterer Folge die Nutzungsrechte an der Anlage.

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