Neujahrsvorsätze der Salzburger Stars und Sternchen

Adrian Goiginger, Regisseur:
„Natürlich hoffe auch ich, dass es wieder ein normales, gemeinschaftliches Zusammenleben ohne Restriktionen geben wird. Ich wünsche mir, trotz der vielen Projekte und Arbeit die mich 2021 erwarten, so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie verbringen zu können. Es ist mir sehr wichtig, für meine zwei kleinen Kinder als Vater da zu sein. Da ich Christ bin, nehme ich mir vor allem vor, Gott in allen Lebenssituationen und Entscheidungen an erster Stelle zu platzieren.“

Enock Mwepu, Spieler FC Red Bull Salzburg:
„Natürlich steht bei mir der Fußball stark im Vordergrund. Und dabei will ich mit dem FC Red Bull Salzburg wieder erfolgreich sein. Wir haben wieder den Meistertitel (und den Cup-Sieg) im Visier. International wollen wir in der Europa League Fußball erfolgreich spielen und uns dann wieder für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren. Außerdem steht bei mir im privaten Umfeld eine große Sache bevor, die mein Leben maßgeblich beeinflussen wird. Was das genau ist, bleibt aber noch ein Geheimnis (lacht).“

Manfred Baumann, Autor:
„Fürs kommende Jahr nehme ich mir ganz besonders vor, an der mir im Grunde eigenen Zuversicht festzuhalten. Die kam in letzter Zeit oft ins Schwanken wegen einerseits persönlicher, aber auch allgemeiner, für alle leidvoll spürbarer, Krisen. Also mein Vorsatz: Weiterhin unerschütterlich zuversichtlich sein! Und dann wünsche ich mir, dass viel Platz und Zeit bleibt für erfrischende Ideen, für belebende Kreativität, für fantasiereiches Geschichtenerfinden und für viele Begegnungen mit wunderbaren Menschen.“

Harald Preuner, Bürgermeister Salzburg:
„Für 2021 wünsche ich mir selbstverständlich für uns alle, dass wir gemeinsam die Corona-Krise bewältigen, sich unser Land und unsere Gesellschaft von den schlimmen Folgen rasch wieder erholen werden und wir bald zur gewohnten Normalität zurückfinden. Als Neujahrsvorsatz habe ich mir vorgenommen, so gut es geht, trotz Arbeit und Terminen, mehr Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen.“

Günther Edlinger, Künstler:
„Ich wünsche mir, dass mein Leben und jenes meiner Familie weiterhin in Tugend und Gesundheit fließen möge. Die Hochkultur in Salzburg zertrampelt die Bildende Kunst und heimische Künstler – das möge anders werden.“

Amy Wald, Singer-Songwriterin:
„Mein größter Wunsch für 2021 ist, endlich auf meine erste eigene Club-Tour gehen zu können. Die Live-Energie geht mir, wie auch vielen anderen KünstlerInnen, unfassbar stark ab. Ich wünsche der gesamten Veranstaltungsbranche, dass sich das bald ändert. Bis das wieder möglich ist, werde ich weiterhin viel Musik schreiben, produzieren und hoffentlich auch veröffentlichen. Ich habe das Gefühl, dass 2021 ein sehr interessantes Jahr wird und ich bin gespannt herauszufinden, was auf uns zukommt. Außerdem wäre es ein großes Geschenk, meine Oma wieder umarmen zu können.“

Mareike Fallwickl, Autorin:
„Ich wünsche mir, dass alle gesund durch das neue Jahr kommen. Und ich nehme mir vor, mehr Zeit für mich zu finden, wenigstens ein bisschen. Das ist neben Arbeiten, Kinder betreuen und Schreiben extrem schwer.“

André Ramalho, Spieler FC Red Bull Salzburg:
„Ganz wichtig wäre, dass wir Corona endlich überwinden und unser Leben wieder so abläuft, wie es vorher war. Man sieht an dieser Pandemie, wie wichtig Gesundheit ist und wie eingeschränkt wir leben müssen. Vielleicht helfen uns diese Erfahrungen, insgesamt bessere Menschen zu werden, vielleicht lernen wir Empathie zu zeigen. Das wünsche ich mir für 2021.“

Lukas Ziesel, Haubenkoch:
„2020 war ein sehr spezielles Jahr – eigentlich bin ich froh, wenn es vorbei ist. Aber wer weiß schon, was 2021 kommt! Ich lasse mich bekanntlich nur schwer unterkriegen und neue Projekte sind schon in Planung. Ich wünsche mir, dass Bars und Restaurants bald wieder aufsperren dürfen. Erstens, weil ich meine Gäste im „Holifuk“ begrüßen möchte und zweitens, weil ich so endlich wieder mit Freunden das Leben feiern kann. Zuhause mit einem selbst anstoßen, macht einfach nur halb so viel Spaß! Wenn es die Umstände zulassen, setze ich mich sofort in den Flieger, der Sonne entgegen und in Richtung eines Festivals, um wieder einmal ordentlich abzushaken.“

Marcus Hinterberger, Musiker & der Mann hinter dem „Ischgl-Blues“:
„Für 2021 nehme ich mir vor, neben meinem Regie-Studium auch meinen musikalischen Weg mit neuen Ideen voranzutreiben und zu aktuellen Themen Statements zu setzen. Außerdem hoffe ich auf zahlreiche Vorstands-Briefe!“

Wilfried Haslauer, Landeshauptmann Salzburg:
„Ich habe keine speziellen Neujahrsvorsätze für das Jahr 2021. Ich wünsche mir jedoch etwas mehr Zeit für meine Familie und den Sport.“

Toby Romeo, DJ & Produzent:
„Für 2021 habe ich mir einige Gedanken gemacht, was meine Vorsätze anbelangt. Ganz weit oben steht wieder mehr Sport zu machen und generell mehr auf meine geistige und körperliche Gesundheit zu achten. Außerdem nehme ich mir vor, auch weiterhin alle Projekte mit 110 Prozent durchzuziehen.“

Lisa Dürager, Influencerin Lisaskindoffashion:
„Ich habe ehrlicherweise keine Vorsätze, da ich der Meinung bin, man hält diese sowieso nie ein. Besser ist es, Dinge und Vorhaben immer direkt umsetzen und zu ändern. Für 2021 wünsche ich mir vor allem, dass unser Leben bald wieder „normal“ wird.“

Mascha Lina Borodin, Schmuckdesignerin Maschalina:
„Mit meiner Work-Life-Balance bin ich prinzipiell sehr zufrieden, allerdings hoffe ich, dass das neue Jahr wieder mehr Nähe zu Freunden und Familie zulassen wird.“

Autor: Weekend Online, 01.01.2021