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Jan Hörl und Theresa Stadlober sind Sportler des Jahres in Salzburg.
Jan Hörl wird zum zweiten Mal in Folge Sportler des Jahres und Teresa Stadlober krönt ihre beste Saison mit dem Titel.
Jan Hörl wird zum zweiten Mal in Folge Sportler des Jahres und Teresa Stadlober krönt ihre beste Saison mit dem Titel.
Uwe Brandl/Salzburg-Cityguide.at

Leonidas-Sportgala 2026: Das sind die Gewinner

10.04.2026 um 10:37, Yunus Emre Kurt
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Leonidas-Sportgala: Jan Hörl und Teresa Stadlober sind Salzburgs Sportler des Jahres, beide blicken auf starke, aber auch herausfordernde Saisonen zurück.

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Bei der Leonidas-Gala 2026 sind am Donnerstagabend die besten Sportlerinnen und Sportler Salzburgs ausgezeichnet worden. Rund 800 Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft versammelten sich im Flughafenterminal, um die Preisträger zu feiern. 

Im Mittelpunkt standen dabei zwei bekannte Namen: Skispringer Jan Hörl und Langläuferin Teresa Stadlober wurden als Sportler und Sportlerin des Jahres mit dem Goldenen Löwen geehrt.

Hörl erneut ganz oben

Für Jan Hörl ist es bereits die zweite Auszeichnung in Folge. Der Skispringer blickt jedoch mit gemischten Gefühlen auf die vergangene Saison zurück. 

„Von den Großereignissen her war es sehr gut“, erklärte Hörl. Mit Rang zwei bei der Vierschanzentournee, einem Olympiasieg im Superteam und Silber bei der Skiflug-WM konnte er starke Ergebnisse vorweisen. Gleichzeitig habe ihn ein schwieriger Saisonstart zurückgeworfen: „Da hat es viele Kleinigkeiten gegeben, von denen ich mich erst zurückkämpfen musste.“ 

Hinzu kamen Rückenprobleme, die ihn schließlich dazu zwangen, die Saison vorzeitig zu beenden. Dennoch bleibt Hörl optimistisch: Im Mai will er gemeinsam mit dem Team wieder ins Training einsteigen. 

Bemerkenswert: Bereits zum siebten Mal in Folge ging der Titel des Sportlers des Jahres an einen Skispringer. Hinter Hörl landeten Fußball-Profi Konrad Laimer sowie ex aequo Freestyler Matej Svancer und Schwimmer Luca Mladenovic.

Stadlober überrascht sich selbst

Auch Teresa Stadlober durfte sich über eine besondere Auszeichnung freuen. Die Langläuferin wurde nach 2022 zum zweiten Mal zur Sportlerin des Jahres gewählt. „Es ist ein Wahnsinn, ich hätte damit nicht gerechnet“, sagte Stadlober sichtlich bewegt. Für sie sei die Auszeichnung „das i-Tüpfelchen auf meiner besten Saison“. Besonders die Erfolge bei der Tour de Ski und mehrere Podestplätze bleiben in Erinnerung. 

Nur bei den Olympischen Spielen lief es nicht nach Wunsch. „Das war ein bisschen schade“, räumte sie ein. Umso mehr freue sie sich über die nachträgliche Würdigung ihrer Leistungen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Mountainbike-Star Valentina Höll und Kickboxerin Stella Hemetsberger.

Trainer, Rookie und Publikumsliebling

Neben den Hauptkategorien wurden auch weitere Persönlichkeiten ausgezeichnet. Zum Trainer des Jahres wurde Hermann Stadler gekürt. Der langjährige Coach führte die österreichische U17-Nationalmannschaft sensationell ins WM-Finale. „Nach fast 30 Jahren als Trainer ist so ein Erfolg zum Abschluss etwas ganz Besonderes“, betonte Stadler. 

Für Aufsehen sorgte auch Rookie des Jahres Johannes Moser. Der junge Stürmer glänzte bei der U17-WM als Torschützenkönig und sicherte sich anschließend einen Profivertrag bei Red Bull Salzburg. Den Publikumspreis gewann Torhüter Christian Zawieschitzky. Der 18-Jährige hatte bei der Klub-WM überraschend sein Debüt gefeiert und dabei mit starken Leistungen überzeugt.

Emotionale Ehrung für Salzburg-Legenden

Ein besonderer Moment des Abends war die Verleihung des Lebenswerk-Preises. Erstmals ging dieser nicht an eine Einzelperson, sondern an eine gesamte Mannschaft: die legendären Austria-Salzburg-Spieler der 1990er-Jahre. Mit Erfolgen im UEFA-Cup, der ersten Champions-League-Teilnahme und mehreren Meistertiteln prägten sie eine ganze Ära. Namen wie Heimo Pfeifenberger, Otto Konrad oder Adi Hütter sind bis heute untrennbar mit Salzburgs Fußballgeschichte verbunden.

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