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Trainer Heimo Pfeifenberger während einem Bundesligaspiel.
Heimo Pfeifenberger wird neuer Trainer des Salzburgligisten SAK.
Heimo Pfeifenberger wird neuer Trainer des Salzburgligisten SAK.
APA-Images / APA / EXPA

Jahrhundertfußballer: Pfeifenberger hat neuen Trainerjob fix

12.05.2026 um 09:57, Yunus Emre Kurt
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Nur wenige Tage nach dem Abschied aus Eugendorf steht der neue Klub von Heimo Pfeifenberger fest. Der Salzburger Fußball-Ikone zieht es zum SAK 1914.

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Nur wenige Tage nach dem angekündigten Abschied vom USC Eugendorf ist die Zukunft von Heimo Pfeifenberger bereits geklärt. Der ehemalige österreichische Nationalspieler übernimmt ab Sommer den Salzburgligisten SAK. Der Traditionsverein aus Nonntal bestätigte am Montag die Verpflichtung des 59-Jährigen offiziell. 

Damit bleibt einer der bekanntesten Fußballer Salzburgs auch künftig im heimischen Fußball aktiv. Pfeifenberger soll beim SAK nicht nur sportliche Stabilität bringen, sondern auch langfristig wichtige Impulse setzen.

„Unser absoluter Wunschtrainer“

Beim Salzburger Traditionsverein zeigt man sich über die Verpflichtung hoch erfreut. Obmann Walter Larionows machte keinen Hehl daraus, dass Pfeifenberger von Beginn an ganz oben auf der Wunschliste stand. „Wir freuen uns sehr, Heimo ist unser Wunschtrainer“, erklärt Larionows gegenüber Krone. Besonders die Mischung aus Erfahrung, Fachwissen und Persönlichkeit habe den Ausschlag gegeben. „Er verfügt über hohe Fachkenntnisse und bringt einen enormen Erfahrungsschatz mit. Dazu kommen seine menschlichen Qualitäten“, betont der Vereinschef. 

Die Zusammenarbeit wurde am Montag im Rahmen einer Vorstandssitzung offiziell beschlossen. Vorerst unterschreibt Pfeifenberger für ein Jahr, beim SAK hofft man jedoch auf eine langfristige Zusammenarbeit. „Unser Ziel ist schon, dass daraus etwas Längerfristiges wird“, sagt Larionows.

Abschied mit Titel?

Noch bevor Pfeifenberger seine neue Aufgabe antritt, wartet allerdings ein wichtiger Termin mit seinem aktuellen Klub USC Eugendorf. Am Mittwoch, Spielbeginn 18:45 Uhr, kämpft der Salzburgligist im Finale des Salzburger Landescups gegen Westligist SV Wals-Grünau um den Titel. 

Für Pfeifenberger könnte das Endspiel ein emotionaler Abschied werden. Erst vor rund einer Woche war bekannt geworden, dass sich die Wege des Trainers und des USC Eugendorf nach Saisonende trennen werden. Der ehemalige Nationalspieler möchte sich nun möglichst mit einem Erfolg verabschieden. Ein Cupsieg würde den gemeinsamen Weg mit Eugendorf jedenfalls perfekt abrunden.

Große Karriere als Spieler und Trainer

Pfeifenberger zählt zu den größten Fußball-Persönlichkeiten Salzburgs. Als Spieler schrieb er sowohl national als auch international Geschichte. Besonders seine Zeit bei Austria Salzburg bleibt vielen Fans bis heute in Erinnerung. Mit dem Nationalteam nahm der Stürmer zudem an der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich teil. Insgesamt absolvierte er zahlreiche Länderspiele für Österreich und galt über viele Jahre als prägende Figur des heimischen Fußballs. 

Auch als Trainer sammelte Pfeifenberger umfangreiche Erfahrung. Unter anderem arbeitete er bei Vereinen wie Wolfsberger AC, Wiener Neustadt oder zuletzt USC Eugendorf. Seine große Routine soll nun dem SAK zugutekommen.

SAK setzt auf Kontinuität

Beim Salzburger Traditionsverein verfolgt man mit der Verpflichtung klare Ziele. Der bestehende Kader soll größtenteils zusammenbleiben, gleichzeitig will man sich sportlich weiterentwickeln und weiterhin ein positives Bild abgeben. „Wir wollen weiterhin ein super ordentliches Bild abgeben“, betont Obmann Larionows.

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