Spürnasenecken: Hallein baut MINT-Angebot in Kindergärten weiter aus
Für die Stadt Hallein sind Kindergärten die erste Bildungseinrichtung. Entsprechend konsequent wird hier angesetzt, um frühzeitig das Interesse an Naturwissenschaft und Technik zu wecken. Die Spürnasenecken bieten Kindern bereits im Kindergartenalter einen spielerischen Zugang zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Mit altersgerechten Experimentiermaterialien wie Mikroskopen, Lupen und Forschungsstationen ausgestattet, laden sie dazu ein, Fragen zu stellen, Hypothesen zu entwickeln und eigene Entdeckungen zu machen. Im Zentrum steht das forschende Lernen, vom Beobachten über das Ausprobieren bis hin zum gemeinsamen Reflektieren.
Bewusst auch Mädchen für Naturwissenschaft und Technik begeistern
Ein besonderes Anliegen ist es, Mädchen wie Buben gleichermaßen anzusprechen. Gerade im frühen Kindesalter werden Interessen und Selbstvertrauen geprägt. „Die Spürnasenecken ermutigen insbesondere auch Mädchen, sich selbstverständlich mit technischen und naturwissenschaftlichen Themen auseinanderzusetzen“, ist Bürgermeister Alexander Stangassinger überzeugt.
Im Kindergarten Gamp brechen jetzt Vulkane aus
Im Kindergarten Gamp zeigte sich bei der Eröffnung der Spürnasenecke besonders anschaulich, wie lebendig das Konzept umgesetzt wird. Mit großer Neugier und sichtbarer Begeisterung machten sich die Kinder gleich an ihr erstes Experiment. Gemeinsam wurde ein „Vulkan“ zum Ausbruch gebracht. Mithilfe einfacher Zutaten wie Backpulver, Spülmittel und einer Flüssigkeit entstand eine schäumende Reaktion, die eindrucksvoll demonstrierte, wie chemische Prozesse funktionieren.
Die Umsetzung der Spürnasenecken in Hallein ist das Ergebnis einer starken Partnerschaft, an der sich auch Unternehmen regelmäßig beteiligen. An der Umsetzung in Gamp etwa beteiligten sich neben dem Land Salzburg und der Wirtschaftskammer auch AustroCel Hallein, Bosch und die Malerei Neubauer.