Tote Frau in Vöcklabruck: Obduktion bringt traurige Gewissheit
- Obduktion bringt Gewissheit nach Leichenfund
- Tote Frau in Vöcklabruck weist mehrere Stichverletzungen auf
- 53-Jährige war seit 29. August abgängig
- Ermittler halten entscheidende Details zurück
Eine tote Frau in Vöcklabruck beschäftigt seit Dienstag die Ermittler. Spielende Kinder haben die 53-Jährige am Ufer der Ager entdeckt. Jetzt liegt das erste Ergebnis der angeordneten Obduktion vor. Am Leichnam sind mehrere Stichverletzungen festgestellt worden. Die Staatsanwaltschaft geht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von Fremdverschulden aus.
Obduktion bringt Gewissheit nach Leichenfund
Die Kinder haben die Leiche der Frau am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr im Vöcklabrucker Ortsteil Dürnau gefunden. Der Fundort liegt am Ufer der Ager, unweit des Salzkammergut Klinikums Vöcklabruck. Für die 53-Jährige kam jede Hilfe zu spät.
Schon aufgrund der Verletzungen stand unmittelbar der Verdacht auf Fremdverschulden im Raum. Die Staatsanwaltschaft Wels ordnete deshalb eine Obduktion an. Nun liegt ein erstes Ergebnis vor.
Tote Frau in Vöcklabruck weist mehrere Stichverletzungen auf
Die Obduktion bestätigt, dass die Frau mehrere Stichverletzungen aufweist. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von einem Fremdverschulden auszugehen“, erklärt Christoph Weber, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wels.
53-Jährige war seit 29. August abgängig
Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 53-jährige Frau aus Laakirchen im Bezirk Gmunden. Vor ihrem Tod hat sie sich in der psychiatrischen Abteilung des Salzkammergut Klinikums Vöcklabruck aufgehalten.
Laut Informationen der Krone kehrte die Frau am 29. August gegen 15 Uhr von einem geplanten Ausgang nicht zurück. Das Krankenhaus meldet sie daraufhin als abgängig. Wenige Tage später finden die Kinder ihren Leichnam an der Ager.
Ermittler halten entscheidende Details zurück
Wie und wann genau die 53-Jährige ums Leben gekommen ist, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Auch die Frage, ob der Fundort am Ager-Ufer tatsächlich der Tatort ist, ist aktuell nicht bestätigt.
Ebenso gibt es keine bestätigten Angaben dazu, ob eine mögliche Tatwaffe gefunden worden ist oder bereits Verdächtige ermittelt worden sind.