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Valon Berisha im Trikot des LASK: Der ehemalige Linz-Profi wurde auf der A1 Zeuge des tödlichen Unfalls seines Cousins
Valon Berisha wollte private Gegenstände übersiedeln, als er Zeuge des tödlichen Unfalls seines Cousins auf der A1 wurde.
Valon Berisha wollte private Gegenstände übersiedeln, als er Zeuge des tödlichen Unfalls seines Cousins auf der A1 wurde.
APA-Images / SEPA.Media / Severin Aichbauer

Musste Tod mitansehen: Fußballstar trauert um Cousin

23.02.2026 um 13:37, Marcel Toifl
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Fußballprofi Valon Berisha wurde Zeuge eines tödlichen Unfalls auf der A1. Sein Cousin verstarb noch an der Unfallstelle bei Laakirchen.

Für den Fußballprofi Valon Berisha verwandelte sich ein privater Umzug in einen Albtraum. Der 31-jährige Mittelfeldspieler des FC Zürich musste am Sonntagmorgen auf der A1 bei Laakirchen den plötzlichen Tod seines Cousins mitansehen. Nur Stunden nach einem sportlichen Erfolg beim Derbysieg wurde der Nationalspieler zum Augenzeugen einer schrecklichen Tragödie.

Tragödie auf der A1: Tödlicher Unfall bei Laakirchen

Gegen 8.10 Uhr ereignete sich das Unglück auf Höhe der Raststation Lindach. Ein 38-jähriger Mann aus dem Kanton Aargau – der Cousin von Valon Berisha – kam mit seinem Lieferwagen von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen eine hölzerne Lärmschutzwand. Berisha fuhr zu diesem Zeitpunkt direkt vor ihm und musste im Rückspiegel mitansehen, wie das Fahrzeug ins Schleudern geriet. Das Vorhaben, gemeinsam persönliche Gegenstände nach einem Vereinswechsel zu übersiedeln, endete in einer Katastrophe.

Einsatz unter Schock: Valon Berisha leistet Erste Hilfe

Trotz des Schocks reagierte der Fußballer sofort: Valon Berisha hielt an, eilte zur Unfallstelle zurück und versuchte gemeinsam mit anderen Zeugen, den eingeklemmten Cousin zu retten. Trotz eines 30-minütigen Kampfes der Rettungskräfte kam jede Hilfe zu spät; der 38-Jährige verstarb noch am Unfallort. Berisha und weitere Zeugen wurden unmittelbar danach vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut.

„Tief erschüttert“: FC Zürich stützt Valon Berisha nach Todesfall

Der FC Zürich zeigte sich am Montag zutiefst betroffen von den Ereignissen in Österreich. In einer Stellungnahme erklärt der Verein: „Der FC Zürich ist tief erschüttert über ein tragisches Unfallereignis in Österreich, bei dem ein naher Angehöriger unseres Spielers Valon Berisha tödlich verunglückt ist. Valon Berisha war selbst nicht in den Unfall involviert, musste das Geschehen jedoch als Augenzeuge miterleben.“

Der Klub sichert dem Spieler, der erst vor zwei Wochen vom LASK in die Schweiz wechselte, nach diesem schweren Tod innerhalb der Familie jede Unterstützung zu.

💡 Hintergrund: Das Unglück auf der A1

Wie kam es zum Unfall?
Die Polizei ermittelt derzeit noch zur genauen Ursache, warum der Lieferwagen des Cousins von der Fahrbahn abkam. Die Lärmschutzwand wurde durch den Aufprall schwer beschädigt.

Warum waren sie gemeinsam unterwegs?
Nach dem Wechsel von Valon Berisha vom LASK zum FC Zürich befanden sich die beiden auf einer privaten Fahrt, um Habseligkeiten von Linz in die Schweiz zu transportieren.

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