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Ein Motorrad liegt nach einem Unfall auf einer Straße
Nach dem Unfall auf der B154 im Gemeindegebiet von Sankt Lorenz sucht die Polizei nach einem hellgrauen Kombi.
Nach dem Unfall auf der B154 im Gemeindegebiet von Sankt Lorenz sucht die Polizei nach einem hellgrauen Kombi.
deniska_ua/Shutterstock

Fahrerflucht: Unfalllenker lässt sterbenden Motorradlenker zurück

18.07.2026 um 14:50, Marcel Toifl
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Nach einem tragischen Unfall in Sankt Lorenz erlag ein 26-jähriger Motorradfahrer seinen Verletzungen. Die Polizei fahndet nach einem flüchtigen Autofahrer.

Ein schwerer Motorradunfall im Gemeindegebiet von Sankt Lorenz (Bezirk Vöcklabruck) hat am Freitagabend ein tragisches Ende genommen. Ein 26-jähriger Motorradlenker verlor nach einem erzwungenen Ausweichmanöver die Kontrolle über seine Maschine und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Der mutmaßliche Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle, und hat Fahrerflucht begangen. Die Exekutive leitete umgehend eine großräumige Fahndung ein. Nach dem schweren Unfall in Sankt Lorenz verstarb der Mann noch direkt an der Unfallstelle, während die Suche nach dem flüchtigen Lenker andauert.

Die Ermittler der Polizeiinspektion Mondsee arbeiten unter Hochdruck an der Rekonstruktion des Unfallhergangs und werten derzeit die ersten Zeugenaussagen aus.

Unfall beim Ausparken auf der Mondsee-Straße

Der folgenschwere Vorfall ereignete sich am Freitag gegen 19:40 Uhr auf der Mondsee-Straße (B154) im Ortsteil Scharfling, unweit der Landesgrenze zu Salzburg. Der 26-jährige Salzburger war mit seiner blauen Yamaha YZT-R6 in Fahrtrichtung Mondsee unterwegs. Den bisherigen Ermittlungen zufolge lenkte ein bislang unbekannter Autofahrer seinen Wagen aus einer dortigen Parkbucht und übersah dabei offenbar den herannahenden Motorradfahrer. Um eine direkte Kollision mit dem einscherenden Pkw zu verhindern, musste der Biker ein abruptes Ausweichmanöver einleiten.

Erfolglose Reanimation durch einen anwesenden Arzt

Durch das plötzliche Manöver kam der junge Motorradlenker von der Fahrbahn ab, stürzte schwer und blieb schließlich reglos im angrenzenden Straßengraben liegen. Ein zufällig anwesender Mediziner leistete sofort Erste Hilfe und begann umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Trotz des raschen Einschreitens und der rund 40 Minuten andauernden Reanimationsversuche blieben die Bemühungen ohne Erfolg; der 26-Jährige erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Seitens der Staatsanwaltschaft wurde eine Obduktion des Leichnams angeordnet und das Unfallmotorrad für weitere Untersuchungen sichergestellt.

Polizei fahndet nach grauem Kombi mit deutschen Kennzeichen

Der unbekannte Autofahrer setzte seine Fahrt nach dem Vorfall in Richtung Mondsee fort. Laut mehreren Zeugenaussagen soll es sich bei dem Fluchtfahrzeug um einen hellgrauen Kombi mit deutschen Kennzeichen handeln. Die Behörden ermitteln derzeit wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung im Straßenverkehr und bitten die Bevölkerung in Österreich sowie in Deutschland dringend um Mithilfe. Hinweise zum Fahrzeug oder der Identität des Lenkers werden unter der Telefonnummer 059133/4167 an die Polizeiinspektion Mondsee erbeten. Für die Dauer der Erstversorgung und der Unfallaufnahme blieb die B154 für rund zwei Stunden komplett beziehungsweise abschnittsweise gesperrt.

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