Musik zum Ausflippen im Melodium

Das Konzert für Violoncello und Blasorchester aus der Feder von Friedrich Gulda wird am 13. Oktober im Melodium Peuerbach zu erleben sein. Das Sinfonische Blasorchester der Bayerischen Polizei wird es aufführen.
Autor: Philipp Eitzinger, 29.09.2022 um 10:22 Uhr

Der große österreichische Pianist und Komponist, der lange in Oberösterreich lebte, wollte stets die "Ernste Musik" und die "Unterhaltungsmusik" vereinen. Dies tat er in seinem Konzert für Violoncello und Blasorchester, welches am 13. Oktober im Melodium von Peuerbach zu erleben sein wird. Ohne Genierer werden hier Klischees der österreichischen Volksmusik ausgespielt.

Prominenter Solist

Das sorgt dafür, dass dieses spezielle Konzert geradezu vor guter Laune sprüht, dabei für die Musiker aber ausgesprochen anspruchsvoll zu spielen ist – vor allem für den Solisten. Das ist im Melodium der Cellist Martin Rummel, Rektor der Anton-Bruckner-Privatuniversität.

Für ihn ist dies ein extrem forderndes Stück, bis hin zum Finale alla marcia: Dieses bietet Bierzeltfreude, unterbrochen von einem (Jazzrock-)Unwetter. Es wartet also ein abwechslungsreiches Konzert auf die Gäste.

Gemeinsam mit dem Sinfonischen Blasorchester der Bayerischen Polizei und Dirigent Johann Mösenbichler begibt sich Rummel bei dem 1980 geschriebenen Stück – komponiert für den Cellisten Heinrich Schiff, nachdem dieser sich über das "zu klassische Repertoire" mokiert hatte – auf diese musikalische Reise aus der Feder Friedrich Guldas.

Weiteres Programm

Zusätzlich stehen auch Stücke von Franco Cesarini ("Bulgarische Tänze") und John Williams sowie Malcolm Arnold und Joseph Hellmesberger auf dem Spielplan. Der Erlös des Konzertes kommt der Förderung talentierter Schüler der Musikschule Peuerbach zu Gute.