Marchtrenk: Mega-Ansturm auf Impfbus

Der am 18. November in Marchtrenk stationierte Impfbus wurde regelrecht gestürmt. Viele mussten ohne Impfung heimgesandt werden. Bürgermeister Paul Mahr fordert Lösungen.
Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 18.11.2021 um 12:16 Uhr

Um kurz nach 8 Uhr früh bildete sich heute eine Menschenschlange am Marchtrenker Stadtplatz und warteten auf das Eintreffen des Impfbusses, der um 9 Uhr seine Türen öffnete. Fast vier Stunden und 152 Stiche später konnten eine Vielzahl geimpft werden, jedoch mussten auch fast genauso viele unverrichteter Tatsachen wieder ihren Heimweg antreten. Diese Situation zeigen einmal mehr die Versäumnisse des Landeskrisenstabes und die Notwendigkeit einer Impfstraße in Marchtrenk.

„Ein Kampf gegen Windmühlen, der jetzt ein Ende haben muss! Ich fordere vom Landeskrisenstab für Marchtrenk eine eigene Impfstraße um solche Szenen wie heute auf unserem Stadtplatz zu vermeiden. Wir sprechen andauernd wie wichtig diese Impfung ist, um sich selbst und andere zu schützen und dann legen wir den Impfwilligen solche Steine in den Weg“, so Bürgermeister Paul Mahr über die nichtzumutbaren Umstände.