Let's talk about Sex in Linz

Fragen zum Thema Sex? Die neue Veranstaltungsreihe „Linzer Wohnzimmerplausch“ lädt ab sofort einmal im Monat zum Sex-Talk.
Autor: Conny Engl, 27.09.2022 um 15:03 Uhr

Ob aus Scham, Unsicherheit oder weil einfach kein passender Gesprächpartner zur Verfügung steht – Themen rund um Sexualität zu besprechen, fällt vielen nicht leicht. Das Frauenbüro der Stadt Linz hat daher den „Linzer Wohnzimmerplausch“ gemeinsam mit Magdalena Heinzl von sexOlogisch ins Leben gerufen. Die ausgebildete Sozialarbeiterin und klinische Sexologin ist auch zertifizierte Sexual-, Trauma- und Theaterpädagogin.

Oberste Priorität hat für mich die Wissensvermittlung sowie die Befähigung meiner Kund*innen, selbstbestimmt ihr Leben und ihre Sexualität zu genießen. Viele Dinge lassen sich erst verstehen und begreifen, wenn wir sie nicht nur denken, sondern selbst fühlen können. – Magdalena Heinzl von sexOlogisch

Wer, wann, wo?

Die Abende richten sich an FLINTA*-Personen jeden Alters. In einem geschützten Rahmen kann man Fragen stellen und sich Impulse für die eigene Gesundheit als auch das sexuelle Wohlbefinden holen. Am 29. September geht die erste Veranstaltung über die Bühne. Bis März 2023 findet der „Linzer Wohnzimmerplausch“ jeweils um 18 Uhr im Kulturverein Damen&Herrenstraße5 (DH5) an der Herrenstraße 5 statt.

*)FLINTA steht für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, trans und agender Personen.

Angebot schaffen

„Durch Unwissenheit und eine schlechte Körperwahrnehmung werden immer wieder eigene Grenzen und die anderer überschritten, weil diese nicht gespürt werden. Dies kann zu seelischen und körperlichen Verletzungen sowie traumatischen Erfahrungen führen. Viele haben nicht den Mut und die finanziellen Ressourcen, sich im Zuge einer Sexualberatung oder Therapie das fehlende Wissen anzueignen. Deshalb ist es wichtig, ein niederschwelliges Angebot und einen geschützten Rahmen zu bieten“, erklärt Frauenstadträtin Eva Schobesberger die Initiative.

Anmeldungen sind unter www.linz.at/frauen erforderlich. Kostenpunkt: 20 Euro, Aktivpassbesitzer zahlen 10 Euro.