Fahrverbot Ferihumerstraße: „Süßes, sonst gibt's Saures!“

Seit Anfang Mai bereits prangern in der Ferihumerstraße in Urfahr Hinweisschilder, die die Ein- und Durchfahrt in beiden Richtungen verbieten – ausgenommen Anliegerverkehr und Radfahrer. Recht ernst genommen werden diese aber offenbar nicht. Auch während des Urfahraner Jahrmarktes, der mit 600.000 Besuchern einen All-Time-Rekord verzeichnete, ignorierten Parkplatzsuchende immer wieder das Fahrverbot. Der Urfix ist zwar vorbei, doch die Verkehrssünder sind geblieben.

Auch nach der – bekanntermaßen verkehrsmäßig sehr ausgelasteten Urfahraner Jahrmarktwoche – werden bedauerlicherweise nicht nur die Einfahrtsverbote, sondern auch die dortigen Halteverbote noch immer regelmäßig missachtet. – Vizebürgermeister Martin Hajart

 

Sauer macht (nicht) lustig

Unter dem Motto „Aufklärung statt Strafe“ soll die Bevölkerung am Freitag, 13. Mai, mit der „Aktion sauer“ sensibilisiert und auf ihre Verkehrsverstöße aufmerksam gemacht werden. Verkehrssünder, die unerlaubterweise in die Ferihumerstraße einfahren, bekommen eine Zitrone. Die Lenker, die keine Regelverstöße begehen, erhalten etwas Süßes.

„Damit möchten wir unter allen Verkehrsteilnehmer das Bewusstsein schärfen und auf das Fahrverbot in der Ferihumerstraße aufmerksam machen, dass künftig auch bei rechtswidrigem Zufahren gestraft wird“, informiert der Linzer Stadtpolizeikommandant Karl Pogutter.

Autor: Conny Engl, 13.05.2022