Wildendürnbach: Strohlager-Brand bringt Feuerwehr an ihre Grenzen
- Wasserversorgung erschwert Einsatz
- Einsatz über mehrere Tage
- Brand unter Kontrolle
- Brandursache weiter unklar
Ein Großbrand in Wildendürnbach hat am Samstagabend einen umfangreichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Auf einem Gutshof ist eine Lagerhalle mit mehr als 2.000 Strohballen in Brand geraten und innerhalb kurzer Zeit in Vollbrand gestanden.
Die Einsatzkräfte sind kurz nach 20.00 Uhr alarmiert worden. Aufgrund der raschen Ausbreitung der Flammen ist die Alarmstufe innerhalb weniger Minuten auf die höchste Stufe erhöht worden.
Wasserversorgung erschwert Einsatz
Eine zentrale Herausforderung war die Löschwasserversorgung. Da vor Ort nicht ausreichend Wasser zur Verfügung stand, wurde ein Pendelverkehr eingerichtet.
Tanklöschfahrzeuge und Güllefässer haben laufend Wasser zur Einsatzstelle gebracht. Die Befüllung erfolgte über das Hydrantennetz im Ort sowie über einen Brunnen des betroffenen Betriebs.
Zusätzlich wurde die Lagerhalle von außen gekühlt und die umliegende Vegetation bewässert, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Einsatz über mehrere Tage
Der Einsatz hat sich über mehrere Tage gezogen. Zeitweise sind bis zu 24 Feuerwehren mit über 100 Einsatzkräften vor Ort gestanden. Auch Feuerwehren aus dem benachbarten Tschechien sind zur Unterstützung angefordert worden. Die Arbeiten haben sich aufgrund der großen Mengen an Stroh als besonders aufwendig erwiesen.
Nach der Eindämmung des Feuers hat sich der Fokus auf die Nachlöscharbeiten verlagert. Glutnester sind freigelegt, aus der Halle entfernt und auf einem angrenzenden Feld gezielt abgelöscht worden.
Brand unter Kontrolle
Mittlerweile wurde der Brand unter Kontrolle gebracht. Das rund 500 Meter entfernte Wohnhaus sowie die Tiere des Betriebs waren laut Einsatzkräften zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
Brandursache weiter unklar
Warum das Feuer in Wildendürnbach ausgebrochen ist, ist aktuell weiter unklar.