Marchfeld lockte 145.427 Besucher an

Schloss Marchegg und die gesamte Region Marchfeld lockten 2022 mit der NÖ Landesausstellung über 145.000 Besucher an.
Autor: Andi Dirnberger, 14.11.2022 um 12:11 Uhr

Die Latte der vorigen (vor der Pandemie) Landesausstellung in Wiener Neustadt mit 320.000 Besuchern war zu hoch, doch auch mit letztlich 145.427 Besuchern kann "Marchfeld Gemeimnisse" positiv resümieren. Rund 46 Mio. zusätzliche regionale Wertschöpfung wurden lukriert, die Nächtigungsentwicklung verzeichnete mit Steigerungen von 37% in Marchegg und 24,8% im Weinviertel beachtliche Steigerungen. Eine positive Bilanz zieht auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: "Es ist gelungen ein umfangreiches Thema umzusetzen, das am Puls der Zeit ist und die Menschen interessiert. Und die Sanierung von Schloss Marchegg ist beispielgebend dafür, wie ein architektonisches Kulturjuwel in die Gegenwart geführt und belebt werden kann." Die Nachnutzung von Schloss Marchegg beinhaltet Gemeinde- und Standesamt, das Haus der österreichisch-slowakischen Marchregion, Storchenhaus, Shop, WWF, Leader-Region, Naturvermittlung und 450 m2 Ausstellungsfläche.

Landesausstellung

„Die NÖ Landesausstellung war ein voller Erfolg!“, freut sich Bürgermeister Gernot Haupt. „Marchegg und die Ausstellungsregion hat viele neue Freunde gewonnen. Zahlreiche Gäste haben uns jetzt schon mitgeteilt, sehr gerne wieder das Schloss Marchegg bzw. die Region Marchfeld besuchen zu wollen. Gemeinsam konnten wir zahlreiche Geheimnisse lüften – unsere Gäste haben unsere einzigartige Landschaft mit den zahlreichen Kulturgütern neu entdeckt und lieben gelernt. Der Name „Marchfeld Geheimnisse“ wird uns auch in Zukunft weiter begleiten.“

Marchfeld

Der Wissenschaftliche Leiter, Armin Laussegger, zeigt sich begeistert: „Es ist uns etwas Besonderes gelungen – und zwar, eine ganze Region vor den Vorhang zu holen, indem wir dargestellt haben, wie sich ein Naturraum über Jahrtausende zu einem Kulturraum entwickelt hat. Das Konzept, das Schloss als Ausgangspunkt für die weiteren Entdeckungen in der Natur, der Landschaft und der Region zu positionieren, ist vollkommen aufgegangen."