Letzter Ausgang: Goldene Stiege

Hans Stefan Hintner, seit 2003 Bürgermeister von Mödling und aktuell auch Nationalratsabgeordneter, hat einen hochbrisanten Krimi geschrieben, der trotz Fiktion einen hohen, oft tagesaktuellen Realitätsbezug und auch autobiografische Züge beinhaltet. Daneben ist das in rund 9 Monaten entstandene, kurzweilige Büchlein in 145 Seiten Großschreibung eine Hommage des Kenners und Naturliebhabers an die schönsten Plätze rund im Mödling, in der Thermenregion und im Wienerwald.

Letzter Ausgang: Goldene Stiege

Undisziplinierte Mountainbiker und Radfahrer treiben in Mödling und im Naturpark Föhrenberge ihr Unwesen. Sie radeln auf Gehsteigen, durch Fußgängerzonen, auf illegalen Trails, schneiden Fußgänger und fahren nicht nur durch Wohnstraßen viel zu schnell. Im Mittelpunkt des Romans steht Franz Gruber. Er ist der Mountainbiker-Mörder. Aufgrund des tragischen Schicksals seiner Frau Maria fühlt er sich berufen, für Ordnung und Disziplin im Wald zu sorgen. Der unscheinbare Mitarbeiter der Stadtgemeinde Mödling stellt den Radfahrern Fallen und legt sich selbst auf die Lauer, um im geeigneten Moment zuzuschlagen. Franz Gruber überlässt es dem Schicksal, wie seine Taten für den betroffenen Mountainbiker ausgehen.
Im Roman finden sich tatsächlich stattgefundene Begebenheiten, die abstrahiert wurden und in einigen österreichischen Zeitungen zu lesen waren. Es sind wahre Geschichten unter anderen oder ohne Namen, zu versetzten Zeitpunkten und an nicht immer originalen Schauplätzen.

Erschienen im Kral-Verlag.

Hans Stefan Hintner
Autor: Andi Dirnberger, 30.08.2021