Hartl Haus zeigt Stärke und Wachstumskurs

Mehr als 300 Mitarbeiter sind beim Waldviertler Fertighaushersteller beschäftigt. Hartl Haus hatte als einer der ersten Betriebe im Lockdown Mitte März 2020 seinen Betrieb zum Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter, Kunden, Partner und Lieferanten heruntergefahren. Anfang April wurde kontrolliert und reduziert wieder gestartet. Hartl Haus hatte hierfür, das von der Regierung beschlossene COVID-19-Kurzarbeitsmodell in Anspruch genommen Die Produktions- und Montagerückstände, die durch den Betriebsstopp im Frühjahr entstanden sind, konnte Hartl Haus bis Jahresende gut aufholen bzw. teilweise sogar übertreffen.

Wachstum geplant

Mit der Eröffnung der neuen Bautischlerei im vergangenen Jahr wurde der erste Schritt in Richtung Wachstum des Werkes getan. Aufgrund der ungebrochen sehr guten Nachfrage und top Verkaufsergebnissen ist eine weitere Vergrößerung im laufenden Jahr geplant. „Wir blicken auch in diesem Jahr nach vorne. Die Resonanz unserer Kunden und die ungebrochen starke Nachfrage geben uns Recht und motivieren uns weiter zu investieren. Wir wollen wachsen – nachhaltig und gesund wachsen und setzen daher auf eine strukturierte und durchdachte Produktionserweiterung“, zeigt Dir. Yves Suter den Weg für Hartl Haus.

Mehr Mitarbeiter, neuer Geschäftsführer

Neben der baulichen Veränderung wird auch der Mitarbeiterstand im Laufe des Jahres aufgestockt. HARTL HAUS konnte mit Jahresende den Personalstand auf rund 315 Mitarbeiter im Werk erhöhen und will noch weiterwachsen. Vor allem Facharbeiter im Bereich der Produktion und Montage, Möbeltischler und Mitarbeiter für die technische Planung und Haustechnik werden gesucht Für Dir. Yves Suter war 2020 das erste Jahr als alleiniger Geschäftsführer der Hartl Haus GmbH. KR Dir. Roland Suter und Dir. Peter Suter verabschiedeten sich nach mehr als drei Jahrzehnten von der operativen Geschäftsführung. Sie legten die Leitung Anfang vorigen Jahres in die Hände von Dir. Yves Suter, der mit dem neuen Führungsteam in das Jahr 2020 startete. Neben dem ersten Lockdown und den Verunsicherungen, die zur Covid-Pandemie auftraten, war der Tod von Kommerzialrat Dir. Roland Suter – Vater von Dir. Yves Suter – ein schwerer Schlag für die gesamte Hartl Haus-Familie.

Dir. Yves Suter: „Das Jahr 2020 war für mich ein gnadenloser Lehrmeister. Aber dank des gesamten Hartl Haus-Teams, das viel Ruhe und Kraft bewiesen hat, haben wir dieses Jahr bewältigt. Ich bin sehr stolz auf jeden Einzelnen“.

Autor: Andi Dirnberger, 04.02.2021