Stromanbieter senkt Tarif: Wer jetzt beim Strom spart
- Neuer EVN Tarif ab April
- EVN Tarife im Überblick
- Sonnenfenster nutzen
- Bis zu 190 Euro weniger
- Warum der Strom günstiger wird
- Tarifwechsel online
Der neue EVN Tarif ist seit 1. April verfügbar und bringt für viele Haushalte in Niederösterreich eine spürbare Entlastung. Sowohl Bestandskunden als auch Neukunden können die neuen EVN Tarife nutzen, müssen dafür aber aktiv wechseln.
Neuer EVN Tarif ab April: Wer jetzt wechseln kann
Auch Kundinnen und Kunden mit bestehenden Verträgen, etwa mit Preisbindung, können in den neuen Tarif wechseln. Voraussetzung ist lediglich ein aktiver Tarifabschluss. Nicht verfügbar ist das Angebot für Haushalte außerhalb des Netzgebiets der Netz Niederösterreich.
EVN Tarife im Überblick: Zwei Preise je nach Tageszeit
Der neue EVN Tarif setzt auf ein zweistufiges Preismodell. Der Strompreis hängt künftig stärker von der Tageszeit ab.
In der Hauptzeit kostet die Kilowattstunde 10,5 Cent netto. Deutlich günstiger wird es im sogenannten „Sonnenfenster“: Hier liegt der Preis bei 6,9 Cent netto pro kWh.
Das Sonnenfenster gilt von April bis September täglich zwischen 10 und 16 Uhr. In diesem Zeitraum ist Strom besonders günstig, was gezielt genutzt werden kann.
Sonnenfenster nutzen: So lassen sich Stromkosten senken
Wer den eigenen Verbrauch bewusst steuert, kann mit den neuen EVN Tarifen zusätzlich sparen. Haushaltsgeräte wie Waschmaschine oder Geschirrspüler lassen sich gezielt in das Sonnenfenster verlagern.
EVN-Geschäftsführer Herwig Hauenschild erklärt: „Wer in den Sommermonaten möglichst viel Verbrauch ins Sonnenfenster verlagert, kann seine Stromkosten reduzieren“.
Der Tarif belohnt damit vor allem jene Haushalte, die flexibel auf günstige Zeiten reagieren.
Bis zu 190 Euro weniger: So hoch ist die Ersparnis im neuen EVN-Tarif
Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden ergibt sich laut EVN eine jährliche Ersparnis von rund 190 Euro.
Das entspricht etwa 15,5 Prozent weniger Stromkosten im Vergleich zum Tarif aus dem Jahr 2025. Der durchschnittliche Strompreis liegt bei rund 10 Cent netto pro kWh.
Warum der Strom trotz Krise günstiger wird
Bemerkenswert ist die Tarifsenkung vor dem Hintergrund steigender Preise auf den internationalen Energiemärkten. Die EVN verweist auf eine langfristige Strategie. „Als Landesenergieversorger verfolgen wir eine langfristige und vorausschauende Beschaffungsstrategie, das macht es uns möglich, diesen Tarif trotz der aktuellen Lage anzubieten“, so Hauenschild.
Tarifwechsel: Online am schnellsten erledigt
Der Wechsel innerhalb der EVN Tarife erfolgt direkt im Kundenportal und ist laut Unternehmen in wenigen Schritten erledigt.
Für weniger digital affine Kundinnen und Kunden bietet die EVN zusätzliche Unterstützung. Ab 7. April startet eine eigene Bustour mit Beratung vor Ort, zudem stehen Servicecenter zur Verfügung.