Homeoffice leicht gemacht

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben unzählige Unternehmen, auch auf Geheiß der politischen Entscheidungsträger, die Vorzüge des Homeoffice für sich entdeckt. Und so arbeitet mittlerweile laut Statistik Austria schon fast jeder dritte Österreicher von seinen eigenen vier Wänden aus. Damit Konzentration und Produktivität in den heimischen Gefilden nicht hinter das aus dem Büro gewohnte Niveau zurückfallen, sollte allerdings eine Reihe von Ratschlägen beherzigt werden, von denen wir die wichtigsten zusammengetragen haben.

Digitale Infrastruktur

Klären Sie mit Ihrem Arbeitgeber zunächst ab, welche Soft- und Hardware Sie von dem Unternehmen zur Verfügung gestellt bekommen. Aus Sicherheits- und Datenschutzgründen sollte von einem Arbeiten mit privaten Geräten nämlich abgesehen werden. Sollte Ihnen allerdings nichts anderes übrig bleiben, denken Sie bitte daran, Ihre Software immer auf dem neuesten Stand zu halten und einen verlässlichen Virenscanner zu installieren. Außerdem gilt es, sensible Daten (beispielsweise Passwörter) bestmöglich zu schützen.

Effizient kommunizieren

Finden Sie heraus, welche Form der Kommunikation mit Ihren Kollegen für Sie am besten funktioniert. Neben den Klassikern Telefon und E-Mail greift Ihnen dabei eine Vielzahl weiterer digitaler Programme unter die Arme: Zoom und Microsoft Teams eigenen sich beispielsweise perfekt für Videokonferenzen, während digitale Post-its oder To-Do-Listen die Zuteilung von Arbeitsaufgaben erleichtern. Über firmeninterne WhatsApp-Gruppen lassen sich ferner Projektabläufe unkompliziert koordinieren.

Ablenkung vermeiden

Darüber hinaus stehen uns auch für den Kampf gegen das zu Hause verlockend einfach zu bewerkstelligende Zeitvertrödeln digitale Helferlein zur Seite. Die Anwendung „Rescue Time“ hält etwa präzise fest, wie viel Zeit wir tatsächlich mit Arbeit verbracht haben, während „Focusme“ Zeit- und Aufmerksamkeitsfresser wie YouTube und Instagram blockiert.

Büro mit einer Vielzahl an Pflanzen

Idealer Arbeitsrhythmus

Beobachten Sie Ihr Arbeitsverhalten aufmerksam und werden Sie sich klar darüber, zu welchen Zeiten Sie am produktivsten sind. Im Allgemeinen erreicht unsere Konzentrationsfähigkeit in 90-minütigen Intervallen ihre Höhe- sowie Tiefpunkte. Wer seinen persönlichen Rhythmus findet und seine Aufgaben daraufhin in jeweils 25-minütige Blöcke mit drei- bis fünfminütigen Pausen unterteilt, arbeitet mit der Effizienz eines Hochleistungscomputers.

Standschreibtisch

Ein kleiner Stehschreibtisch wirkt sich sowohl auf Ihren Geist als auch auf Ihren Körper positiv aus. Durch den von ihm ermöglichten aktiven Stellungs- und Ortsplatzwechsel in Ihrem Homeoffice, werden Ihrem Geist neue Perspektiven eröffnet und Ihr Rücken geschont.

Begrünen

Ein paar schicke Zimmerpflanzen verleihen Ihrem Homeoffice nicht nur eine natürliche, stimmungsaufhellende Note, sondern verbessern durch den Abbau von Kohlendioxid sowie die Produktion von Sauerstoff auch die Luftqualität.

Autor: Stefan Kohlmaier, 07.01.2021