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Warnschild Stromausfall vor Umspannwerk – Symbolbild für Stromausfall in Kärnten in Krumpendorf und Klagenfurt.
Stromausfall Kärnten: Mehr als 5.400 Haushalte in Krumpendorf und Waidmannsdorf waren zeitweise ohne Strom.
Stromausfall Kärnten: Mehr als 5.400 Haushalte in Krumpendorf und Waidmannsdorf waren zeitweise ohne Strom.
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Stromausfall Kärnten: Krumpendorf und Teile Klagenfurts ohne Strom

08.03.2026 um 12:54, Stefanie Hermann
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Stromausfall in Kärnten: In Krumpendorf und Klagenfurt-Waidmannsdorf waren mehr als 5.400 Haushalte ohne Strom. Kurzschluss in Trafostation löst Einsatz aus.

Ein Stromausfall Kärnten sorgte am Samstagabend für Probleme in Krumpendorf und im Klagenfurter Stadtteil Waidmannsdorf. Mehr als 5.400 Haushalte sind zeitweise ohne Strom. Auch Straßenbeleuchtung und Ampelanlagen fallen aus.

Kurz vor 22.00 Uhr stellen Techniker die Stromversorgung wieder her. Über eine Ersatzleitung gelingt es, die betroffenen Gebiete wieder ans Netz anzuschließen.

Kurzschluss in Trafostation löst Stromausfall aus

Wie die Stadtwerke Klagenfurt mitteilen, liegt die Ursache für den Stromausfall Kärnten in zwei technischen Störungen.

In der Trafostation Mensa nahe der Universität Klagenfurt ist es zu einem Kurzschluss auf der 20-kV-Spannungsebene gekommen. Gleichzeitig trat ein Kabelfehler auf einer 20-kV-Leitung zwischen der Trafostation Gendarmerie-Kaserne Krumpendorf und der Trafostation Römerweg Krumpendorf auf.

Der Kurzschluss führt in der Trafostation zu starker Rauchentwicklung. Die Feuerwehr rückt aus, kann den Einsatz jedoch rasch wieder beenden.

Krumpendrof: Bahnübergänge müssen auf Notstrom umstellen

Der Stromausfall in Kärnten betraf nicht nur Haushalte, sondern auch die Infrastruktur.

Zwischen Krumpendorf und Pörtschach stellen die ÖBB bei fünf Eisenbahnkreuzungen auf Notstrombetrieb um, um den Bahnverkehr weiterhin sicher zu betreiben.

Auch im öffentlichen Raum macht sich die Störung bemerkbar: Straßenlaternen und Ampeln bleiben zeitweise dunkel.

Seekabel sichert Stromversorgung in Krumpendorf

Besonders angespannt war die Lage in Krumpendorf, weil zwei der drei Versorgungsleitungen ausfielen.

Um die Stromversorgung rasch wieder herzustellen, aktivierten Techniker das sogenannte Seekabel. Über diese zusätzliche Leitung gelang es schließlich, Strom wieder in das betroffene Netz einzuspeisen und die Versorgung zu stabilisieren.

Ursache des Kurzschlusses noch unklar

Warum es genau zum Kurzschluss in der Trafostation Mensa kommt, ist derzeit noch nicht eindeutig geklärt.

Die Stadtwerke prüfen mehrere mögliche Ursachen. Im Raum stehen ein Transformatorbrand oder ein technischer Fehler im Kabelkopf. Die Arbeiten und Untersuchungen am Transformator laufen weiterhin.

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