Paul Haas rät Kärntner Unternehmern zu Solidarität und Eigenverantwortung

Der seit Mitte Jänner bestehende totale Lockdown infolge der Corona-Pandemie nagt nicht nur an den Nerven vieler Österreicher, sondern hinterlässt auch gravierende Spuren in der Unternehmenslandschaft. Vor allem die Bereiche Tourismus, Gastronomie und Handel sowie die Veranstaltungsbranche haben mit existenzbedrohenden Umsatzausfällen zu kämpfen. Hinzu kommt, dass viele Unterstützungen nicht kostendeckend greifen oder zu langsam ausbezahlt werden. Paul Haas, der Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Kärnten und selbst Gastronom, ruft seine Kollegen jedoch zu Solidarität und Eigenverantwortung auf und fordert von der Regierung einen weitsichtigen Plan zur Überwindung der Krise.

Optimistisch in die Zukunft blicken

„Ohne jegliche Schutzmaßnahmen wieder aufzusperren, wäre fatal für das österreichische Gesundheitssystem. Was wir allerdings brauchen, ist bestmögliche Planungssicherheit und Mut zur Innovation“, analysiert Haas die aktuell komplexe Situation der heimischen Wirtschaftstreibenden. Daher sind die politischen Entscheidungsträger laut der Jungen Wirtschaft Kärnten jetzt gefordert, die betroffenen Unternehmer mit einem transparenten Fahrplan für das heurige Jahr und darüber hinaus dazu zu motivieren, sich auf die Zeit nach dem Lockdown bestmöglich vorzubereiten. An seine Kollegen appelliert Haas wiederum, positiv zu bleiben, mit gutem Beispiel voranzugehen und die Zukunft aktiv zu gestalten. „Die DNA eines jeden Selbstständigen ist es, zu arbeiten und nicht zu betteln“, unterstreicht der JW-Vorsitzende in diesem Zusammenhang die vorbildliche Hands-on-Mentalität der Kärntner Unternehmer.

Autor: Stefan Kohlmaier, 26.01.2021