BKS Bank und Landwirtschaftskammer: Gemeinsam für den Klimaschutz!

Eine Allianz aus BKS Bank und Landwirtschafskammer Kärnten nimmt mit einer engagierten Kooperation den Kampf gegen das Waldsterben sowie den Klimawandel in Angriff. Konkret wird dabei von dem Geldinstitut für jedes neu eröffnete Natur & Zukunft-Konto ein Baum für die Aufforstung eines von einem Feuer verheerten Schutzwaldes in Bad Eisenkappel gepflanzt. Das Projekt ist unbefristet und hat es sich zum Ziel gesetzt, schlussendlich 4.680 neue Bäume wachsen zu lassen. Das geeignete Waldstück für die Initiative wurde von Experten der Landwirtschaftskammer ausgewählt, wobei ein besonderes Augenmerk auf den Erhalt der Biodiversität und den Einsatz von gegen den Klimawandel resilienten Baumarten gelegt wurde, damit der Wald in Zukunft wieder seiner Bestimmung – dem Schutz des Bodes sowie der Infrastruktur vor Lawinen, Steinschlägen sowie Vermurungen – nachkommen kann.

Ein von Bränden schwer beschädigter Schutzwald

Aus Überzeugung

Die BKS Bank hat sich laut ihrer Vorstandsvorsitzenden Herta Stockbauer bewusst zu diesem Schritt entschieden, da Kärntens Waldbesitzer besonders stark unter den Folgen des Klimawandels zu leiden haben. So wurde etwa das für das Projekt auserkorene Waldstück, das sich im Besitz der Familie Schwarz befindet, bereits 2017 von einem Sturm großflächig verwüstet, bevor die daraufhin neu eingepflanzten Setzlinge heuer im Mai ein Raub der Flammen wurden, was den bäuerlichen Familienbetrieb beinahe in den Ruin getrieben hätte. Gleichzeitig kommt dem Wald eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels zu, da er gigantische Mengen an Treibhausgasen bindet. Der Wiederaufbau klimafitter, gesunder Wälder ist der BKS Bank daher ein besonderes Anliegen, zumal die Bank bereits seit vielen Jahren eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt und ihren Kunden ein breitgefächertes Portfolio aus verantwortungsbewussten Investitionsmöglichkeiten, vom Grünen Sparbuch bis hin zu Social und Green Bonds, anbietet. Außerdem konnte das Unternehmen seinen Carbon Footprint seit 2012 um 59 Prozent reduzieren. Hobbygärtner, die das Projekt mit helfenden Händen unterstützen möchten, sind jederzeit herzlich willkommen.

Autor: Stefan Kohlmaier , 21.10.2020