Kärntner Model startet internationale Karriere

2016 gewann die Kärntner Slowenin Tamara Sadnikar den Kultwettbewerb "Kärntens Nächstes Topmodel", die Kärnten Vorwahl von Österreichs Nächstes Topmodel. Viele sahen in ihr schon die nächste Marina Djordjevic, die ihre langjährige internationale Karriere ebenfalls über denselben Wettbewerb gestartet hatte. Vor dem Finale von ÖNTM 2016 (so die Kurzform) stand ein spektakuläres neuntägiges Modelcamp in Ägypten am Programm. Modelmanager & Veranstalter Dominik Wachta scheute keine Kosten und Mühen und hatte für die Models das 6-Sterne Hotel "Baron Palace Sahl Hasheesh" in Hurghada ausgewählt, zudem stand den 18 besten Models Österreichs eine luxuriöse Topmodel-Yacht zur Verfügung. Für Tamara kam damals alles ein bisschen zu früh, die Schönheit war bei ihrem Vorwahl-Sieg gerade mal 16 Jahre alt. Die Kärntner Medien waren jedoch sehr begeistert von ihr und in den Wettquoten wurde sie als Mitfavoritin auf den Sieg gehandelt. Die Schönheit aus St. Kanzian scheiterte ein wenig an ihren Nerven und schied im Finale überraschend früh aus, der zweiten Kärntnerin Lisa Schirnik gelang mit gerade mal 14 hingegen die Sensation: Sie wurde überraschende Zweite.

Große Pause genutzt

Wenig später verkaufte Modelmanager Dominik Wachta seine Agentur und zog sich für drei Jahre aus dem Modelbooking zurück und arbeitete u.a. als Line Producer für Magazine wie die internationale Vogue. Sein Wettbewerb "Österreichs Nächstes Topmodel" pausiert seit 2016. In diesen drei Jahren betrieb die dunkelhaarige Schönheit Modeln weiter, allerdings nur als Hobby. Als ihr Manager Ende 2019 seine neue Agentur "1 st Place Models" aus der Taufe hob war Tamara das erste Model, dass er kontaktierte: "Für mich ist sie eine der schönsten Frauen Kärntens. Ganz im Ernst. Und dazu hat sie auch etwas Unverwechselbares, was ein gutes Model einfach auszeichnet. Mir war auch bewusst, dass sie noch im besten Alter für ein Model ist, deswegen war mir klar, ich möchte sie für die neue Agentur gewinnen." Kurz danach war Tamara Sadnikar wieder eifrig im Model-Einsatz und zeigte beim Networking Event "Miami Style" ihre Qualitäten. Generell war die Kärntnerin viel lockerer und hatte große Entwicklungsschritte gemacht. Es folgten trotz Corona und Lockdown einige weitere Aufträge, so war Tamara für Designerin Barbara Alli, Keti Berisha, Ewa Zbaraza und die "Boutique Schatzinsel" am Laufsteg zu sehen. Im Fotobereich überzeugte sie nicht nur Fotografen wie Daniel Schaler, Starfotograf Andreas Bübl, Victoria Schwarz, Wolfgang Major oder Sarina Dobernig, sie war auch für Workshops wie etwa bei der LIK Academy im Einsatz.

Lieblingsmodel

Vor Kurzem setzte sie mit der Kärntner Haute Couture-Preisträgerin Christiane Kohlmey und ihrem "Atelier Wunderland" eine wunderschöne Strecke mit der Kärntner Fotografin Sarina Dobernig um. Das Make-up & Styling kam von der Kärntner Visagistin Colleen Felsberger. Ein Teil des Shootings fand am Wörthersee statt, der andere Teil in den Bergen in der prachtvollen Kärntner Schneelandschaft. Dieser Teil des Shootings wird in einem internationalen Magazin veröffentlicht, die anderen Fotos liegen dem Weekend Magazin exklusiv vor. Fotografin Sarina Dobernig ist auch ganz begeistert von der Zusammenarbeit mit Tamara Sadnikar: "Tamara ist mein absolutes Lieblingsmodel, ich traue ihr auch international Einiges zu".

Bereit für große Modewelt

Dass es mit der internationalen Karriere klappt, daran arbeitet man bei 1 st Place Models bereits. Im Sommer wird die mittlerweile 21-Jährige mit ihrer Lehre fertig und ist dann bereit sogenannte "Modelmovements", also internationale "On Stay Buchungen" für zwei bis drei Monate wahrzunehmen. Das Interesse an Tamara ist groß, aber man will sie nicht zu rasch unter Druck setzen. "Das ist das Tolle, dass wir bei 1 st Place Models eben eine bewusst klein gehaltene Agentur sind, so können wir sehr individuell mit den Models arbeiten und auf ihre Bedürfnisse Rücksicht nehmen. Tamara hat rein Äußerlich alles was ein Topmodel auszeichnet, wir geben ihr aber die Zeit, Stufe für Stufe zu gehen und werden deswegen mit einem der Nebenmärkte beginnen", erklärt ihr Manager Dominik Wachta.

Autor: Mirela Nowak-Karijasevic, 19.03.2021