Kunst im Dienst der Harmonie

Der Rosentaler Herbert Rutter verfolgt eine in Kärnten einzigartige Philosophie der Malerei. Seine in einem geometrisch minimalistischen Stil gehaltenen Bilder fügen sich wie maßangefertigte Möbelstücke stimmig in jeden Raum ein.
Autor: Stefan Kohlmaier, 30.11.2022 um 09:34 Uhr

Der Rosentaler Künstler Herbert Rutter wurde bereits im Kindesalter von der Muse geküsst und für die Schönheit der Malerei begeistert. Sein damaliger Grundschullehrer, Gustav Janus, erkannte sein Talent und bestärkte ihn in weiterer Folge in seinem Drang, beständig etwas zu skizzieren und zu malen.

Kreativer Banker

Mit 20 Jahren entschied sich der passionierte Bergfex jedoch für einen Karriereweg, der für Außenstehende auf den ersten Blick nicht weiter von seiner künstlerischen Leidenschaft entfernt verlaufen könnte: Er absolvierte eine Ausbildung in einer Bank in Velden am Wörthersee, für die er nach wie vor tätig ist. Für Rutter selbst ergibt sich daraus allerdings ein deutlich geringerer Widerspruch und er weist stattdessen auf die kreative Dimension seines Hauptberufes hin. So sei etwa die Umsetzung erfolgreicher Projektideen sowie die Unternehmenspräsentation über ein innovatives Marketing mit einer gehörigen Portion Schöpfergeist verbunden.

Foto: ©RUTTERART/HERBER RUTTER

Individualdesign

Parallel dazu erschuf der produktive Nebenerwerbskünstler, der sich selbst eher als Architekturdesigner versteht, unter dem Label rutterart mittlerweile mehr als 500 großformatige Bilder, die die Wohnräume nationaler und internationaler Kunstliebhaber schmücken. Rutter ist es dabei ein besonderes Anliegen, dass sich seine Kunstwerke harmonisch in das bestehende Einrichtungskonzept einfügen und diesem das gewisse Etwas verleihen. Dafür integriert er seine Kunden auf Wunsch auch gerne in den Gestaltungsprozess seiner Arbeiten. Dadurch können Größe, Farbe und Form des Kunstwerkes auf die individuellen Wünsche der Auftraggeber hin maßgeschneidert werden.