Frauengespräche mit Edith Reitzl & Jana Revedin

"Emanzipaton ist ein gelebtes Wagnis" ist der Titel dieses außerewöhnlichen Abends, den Edith Reitzl und Jana Revedin zwei mutigen Frauen widmen. In den Fokus der virtuellen Gesprächsrunde (MS Teams) rücken die beiden biografischen Bücher "Margherita" und "Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus" der berühmten Architektin und Autorin Jana Revedin. Seien auch Sie dabei und erfahren Sie mehr über das Leben zweier Frauen, die Großes gewagt und viel bewegt haben.

Für einen guten Zweck

Die virtuelle Gesprächsrunde dauert ca. eineinhalb Stunden. Der Kostenbeitrag von 15 Euro pro Kopf wird für einen guten Zweck gespendet. Wem das Geld zugute kommt, verrät Persönlichkeitscoach Edith Reitzl den TeilnerhmerInnen im Rahmen der offiziellen Begrüßung. Infos und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.

Zu den Büchern des Abends

"Margherita" (Aufbau, 2020): In dieser Autobiografie erzählt Jana Revedin die mitreißende Lebensgeschichte der Großmutter ihres Ehemannes und beleuchtet gleichzeitig die Schicksalsjahre Venedigs. Die 25-jährige Margherita, die in ihrem Heimatstädtchen Treviso die Zeitungen austrägt, wird durch die Heirat mit dem adeligen Antonio Revedin zur First Lady Venedigs. Heute ist ihr Name vergessen: Doch Margherita verstand es, sich durch ihre unvoreingenommene Art zum Mittelpunkt einer sich neu erfindenden Stadt zu machen. Jana Revedin: "Es ist faszinierend zu sehen, wen sie alles nach Venedig holt – ihre Pariser Freunde und Freunde aus Amerika. Große Filmstars, Modeschöpfer, Designer, Künstler natürlich, aber auch Dichter und Denker. Schwierige Persönlichkeiten, die nicht immer bequem sind. Neben dieser Leistung ist es bewundernswert, wie sie elegant und respektvoll in einfachsten Umständen ihr Leben beschließt. Das hat mich an dieser Frau beeindruckt."

"Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus" (DuMont, 2018): In "Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus" erzählt die Architektin und Schriftstellerin Jana Revedin die Lebensgeschichte der Ise Frank, deren Name heute vergessen ist. Doch sie war weit mehr als die zweite Ehefrau von Walter Gropius und Sekretärin der berühmten Architektur- und Designschule. Als Journalistin und Autorin bestimmte sie den emanzipatorischen Kurs des Bauhauses entscheidend mit. Ise Frank, nur scheinbar Randfigur, tritt in diesem biografischen Roman erstmals in den Mittelpunkt.

Autor: Mirela Nowak-Karijasevic, 11.12.2020