Europasitz des japanischen Konzerns Nittoku

Der Maschinenbau-Spezialist Nittoku wurde 1972 in Yachiyo (Japan) gegründet und etablierte sich als Weltmarktführer in Sachen Wickelautomation. Der Konzern hat sich primär auf die Herstellung von technischen Wickelmaschinen, wie etwa für Kupferspulen, die unter anderem in E-Autos verbaut werden, spezialisiert. In diesem Frühjahr übersiedelte Nittoku von St. Veit nach Klagenfurt, wo sich seit 2015 die Zentrale befand. Bürgermeister von Klagenfurt, Christian Scheider, dazu: „Dieses Unternehmen hatte eine unglaubliche Entwicklung und ist Weltmarktführer. Ein absoluter Vorzeigebetrieb für Klagenfurt.“ Wirtschaftsreferent Stadtrat Max Habenicht erkennt in der Ansiedelung einer Europazentrale eines internationalen Unternehmens wie Nittoku die Attraktivität Klagenfurts als Wirtschaftsstandort. „Zusätzlich ist für mich als Wirtschaftsstadtrat der Ausbau von Arbeitsplätzen für hochqualifizierte Mitarbeiter besonders wichtig, da Klagenfurt dadurch für potentielle neue Bürger, aber auch für die Ansiedelung von Unternehmen attraktiver wird“, so Habenicht.

Verwendung in der Automobilindustrie

Die Exportquote von Nittoku beträgt 100 Prozent. Verwendet werden die Produkte in der Automobilindustrie (Anteil ca. 60%), Haushaltsgeräte (ca. 30%), Medizintechnik sowie Consumer Electronics (restliche 10%). Besonders die Länder Deutschland, Serbien, Slowenien und die Schweiz sind große Abnehmer der Technologie. Geschäftsführer Richard Werkl zeigt sich erfreut: „Der japanische Geschäftsführer von Nittoku sprach uns gegenüber sogar in einem Video die höchste Form von Dank und Anerkennung für unsere Arbeit aus.“

Autor: Pia Kulmesch, 08.10.2021