„Der kleine Ronny“ auf Schulbesuch

Der Klagenfurter Autor Harald Raffer las aus seinem prämierten Kinder- und Jugendbuch „Der kleine Ronny – Botschafter der Erde“: ein flammender Appell gegen Krieg, Hass, Ausbeutung, Terror und für Klimaschutz, Frieden sowie Versöhnung.
Autor: Pia Kulmesch, 01.06.2022 um 09:41 Uhr

Das ganze Klassenzimmer der 4A, Volksschule 8 in Villach-St. Andrä, wurde zu einem „Raumschiff“. Denn der Autor Harald Raffer las vor 20 Mädchen und Buben aus seinem Kinder- und Jugendbuch (Drava-Verlag). Die Schüler lauschten gespannt den Abenteuern des Protagonisten und bewunderten die Zeichnungen der Illustratorin Karolina Golightly. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein zwölfjähriger, erfinderischer und mutiger US-Schüler, der mit „ausgeliehenen“ Raketen ins All startet. Dort trifft Ronny auf den verschiedenen Planeten auf bizarre Außerirdische. Er versucht, mit einer selbstgebastelten Übersetzungsmaschine die Erde und Menschheit zu erklären und wird so – wie der Titel es bereits ankündigt – zum Botschafter der Erde. Dabei begegnet Ronny auch verfeindeten Wesen. „Gerade in Zeiten, in denen wir in Europa einen fürchterlichen Krieg miterleben müssen, werden in diesem Werk brutale Schlachten und falscher Heldenmut angeprangert“, meinte Raffer. Die Kinder und Klassenlehrerin Stefanie Felver waren sich einig, dass irgendwo im Universum noch Leben existiert. „Vielleicht sogar in der Milchstraße?“ Der Autor verloste übrigens noch ein Buch und verteilte kleine Sterne und Abziehbilder von Raumfahrern. Astronaut Franz Viehböck und ESA-Chef Josef Aschbacher zählen längst zu den Fans des jungen Sternen-Flitzers.