Coronavirus: Dritter Stich in Pflegeheimen

Im Oktober sind weitere Impfrunden für die Mitarbeiter in den Altenwohn- und Pflegeheimen vorgesehen. Zusätzlich werden im Rahmen dieser Impf-Angebote Erst- und Zweitimpfungen für noch nicht geimpfte Personen angeboten. Weiteres wird es Impfangebote für die über 80-Jährigen (Oktober) und über 65-Jährigen sowie Hochrisikogruppen (November) geben. „Die Delta-Variante des Virus verschärft die Situation zusätzlich, da diese nicht nur infektiöser, sondern auch gefährlicher ist. Lagen die Hospitalisierungen zuvor bei vier Prozent, so sind es mit Delta nun 6,4 Prozent. Nicht nur auf Grund dieser Daten empfiehlt das Nationale Impfgremium nach sechs bis neun Monaten einen dritten Stich“, so LHStv.in Beate Prettner. Der dritte Stich erfolgt dabei ausschließlich mit den Impfstoffen von Moderna und Biontech/Pfizer, auch wenn die ersten beiden Teilimpfungen mit Astra Zeneca erfolgten bzw. die Impfung mit Johnson&Johnson durchgeführt wurde. Den dritten Stich kann man entweder niederschwellig bei den rund 400 niedergelassenen Impfärztinnen und Impfärzten bekommen oder auch via Anmeldung in einer der Impfstraßen.

Unterstützung vom Roten Kreuz

Das Rote Kreuz unterstützt die Impfaktion. Zurzeit ist ein zentrales Impfzentrum in Klagenfurt in Betrieb. Vorbereitungen, um die weiteren Impfzentren in Spittal, Villach, St. Veit und Wolfsberg wieder hochzufahren, laufen aber bereits. Es werden parallel unterschiedliche Impfaktionen angeboten, so soll es auch eine Impfmöglichkeit ohne Terminbuchungen geben (Erst-, Zweitimpfungen und Drittstiche). Außerdem wird der mobile Impfbus weiterhin in Kärnten unterwegs sein.
Auch die Österreichische Gesundheitskasse steht mit unterschiedlichen Impfangeboten zur Verfügung. Mit und auch ohne Termin. Auch auf der bevorstehenden Herbstmesse ist sie mit einer Impfaktion vertreten.
Sylvia Gstättner, Vorsitzende des ÖGK-Kärnten Landesstellenausschusses, macht auf Beratungsleistungen aufmerksam: „Die ÖGK bietet rund um die Coronaimpfung umfassende Beratungsmöglichkeiten an. Wer auch immer Sorgen oder Ängste vor der Impfung haben sollte, bekommt (telefonisch) Auskunft und weiterführende Informationen.“
Außerdem wird es von Seiten des Landes eine Kampagne via Social Media geben, die mehr Menschen motivieren soll, die vorhandenen Impfangebote in Anspruch zu nehmen.

Autor: Pia Kulmesch, 09.09.2021