Eklat im Unterhaus: Spiel abgebrochen
- Matchabbruch beim FC Stinatz
- Umstrittener Sager während des Spiels
- Schiedsrichter bricht Partie ab
- BFV entscheidet über weitere Schritte
Beim Fußballspiel zwischen dem FC Stinatz und dem SV Eltendorf ist es am Samstag zu einem Eklat gekommen. Nach einer mutmaßlich nationalistischen Aussage wurde die Partie in der 77. Minute vorzeitig beendet.
Matchabbruch beim FC Stinatz
Die Begegnung zwischen dem FC Stinatz und dem SV Eltendorf verlief zunächst sportlich. In der 77. Minute erzielten die Gäste aus Eltendorf jedoch das Tor zum 3:0. Nach dem Treffer kam es laut Angaben aus dem Umfeld des FC Stinatz zu einer Szene, die schließlich zum Spielabbruch führte.
Der Vorfall sorgte auf dem Platz für Diskussionen zwischen Spielern, Trainern und dem Schiedsrichter.
Umstrittener Sager während des Spiels
Nach den Jubelszenen soll ein Spieler des SV Eltendorf zum Trainer des FC Stinatz gelaufen sein und dabei den Satz „Österreich siegt“ gerufen haben. Der Stinatzer Trainer meldete den Vorfall unmittelbar dem Schiedsrichter. Dieser unterbrach daraufhin zunächst die Partie.
Der Obmann des SC Stinatz, Peter Zsifkovits, bestätigte den Vorfall und erklärte, dass die Situation für große Aufregung auf und neben dem Platz gesorgt habe.
Schiedsrichter bricht Partie ab
Nach Gesprächen mit beiden Mannschaften entschied der Schiedsrichter schließlich, das Spiel nicht mehr fortzusetzen. Die Partie wurde daher offiziell vorzeitig beendet.
Die Situation führte zu Diskussionen zwischen beiden Teams, da unklar ist, wie der Vorfall sportlich und rechtlich bewertet wird.
BFV entscheidet über weitere Schritte
Der Burgenländische Fußballverband (BFV) wird sich nun mit dem Vorfall befassen. Für kommenden Donnerstag ist eine Sitzung des Strafausschusses angesetzt. Dort soll entschieden werden, wie das Spiel gewertet wird und ob weitere Maßnahmen folgen.
Beim SV Eltendorf wollte man sich zu den Vorwürfen derzeit nicht detailliert äußern. Der Verein erklärte jedoch, dass man sich grundsätzlich von jeglichen diskriminierenden Aussagen distanziere und eine vollständige Aufklärung des Vorfalls unterstütze.
Das Ergebnis der BFV-Sitzung dürfte nun darüber entscheiden, welche Konsequenzen der Zwischenfall für beide Vereine hat.