Crash auf der A4: Vollsperrung nach Unfall
- Dramatischer Auffahrunfall auf der A4 am Montagabend
- Heftige Kollision und Großeinsatz der Feuerwehren
- A4 gesperrt: Stau im Feiertags-Reiseverkehr
Schwerer Verkehrsunfall auf der Ostautobahn am Montagabend: Auf der A4 kam es im Bezirk Neusiedl am See zwischen den Anschlussstellen Mönchhof und Gols/Weiden zu einer heftigen Kollision zwischen einem Klein-Lkw und einem Pkw. Der Unfall forderte zwei Verletzte und führte zu Behinderungen im dichten Feiertags-Reiseverkehr Richtung Wien.
Dramatischer Auffahrunfall auf der A4 am Montagabend
Der Vorfall ereignete sich am Montagabend gegen 22:30 Uhr in Fahrtrichtung Wien. Nach Angaben der Polizei hatte ein bislang unbekanntes Fahrzeug den Pkw eines 25-jährigen rumänischen Staatsbürgers überholt und sich knapp vor ihm eingeordnet. Als der 25-Jährige daraufhin stark abbremsen musste, konnte der dahinterfahrende 67-jährige ungarische Lenker eines Klein-Lkw nicht mehr rechtzeitig stoppen. Er krachte mit voller Wucht in das Heck des Autos.
Heftige Kollision und Großeinsatz der Feuerwehren
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw auf den Pannenstreifen geschleudert. Der Lkw prallte gegen die Leitschiene, blieb mit dem Frontbereich hängen und riss sich dabei die Ölwanne auf. Erstalarmiert mit dem Stichwort „Fahrzeugbrand und eingeklemmte Person“, rückten die Freiwilligen Feuerwehren Zurndorf, Neusiedl am See und Mönchhof aus. Vor Ort konnte Entwarnung gegeben werden: Es brannte kein Fahrzeug und niemand war eingeklemmt. Beide Lenker erlitten jedoch Verletzungen unbestimmten Grades und wurden nach der Erstversorgung durch Rettungsdienst und Arbeiter-Samariter-Bund in das LKH Eisenstadt gebracht.
A4 gesperrt: Stau im Feiertags-Reiseverkehr
Die aufwendigen Bergungsarbeiten erforderten den Einsatz von Spezialgerät. Der Klein-Lkw musste von den Florianis mit Kränen von der Leitplanke gehoben und abtransportiert werden. Aufgrund der Bergungsmaßnahmen und der Reinigung der Fahrbahn musste die A4 in Fahrtrichtung Wien zeitweise voll beziehungsweise kurzzeitig gesperrt werden. Im starken Reiseverkehr nach dem Nationalfeiertag führte dies zu spürbaren Verzögerungen. Insgesamt standen rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren mit zehn Fahrzeugen sowie Polizei, Rettungsdienste und die ASFINAG im Einsatz. Alkovortests bei den Unfallbeteiligten verliefen negativ.