Überraschendes Comeback: Yuki Tsunoda kehrt in die Formel 1 zurück
- Yuki Tsunoda feiert Comeback in Zandvoort
- Für Tsunoda schließt sich ein Kreis
- Vom Red-Bull-Cockpit zum Ersatzfahrer
- Wie geht es für Yuki Tsunoda weiter?
Yuki Tsunoda ist zurück in einem Formel-1-Cockpit. Der 26-jährige Japaner übernimmt beim Großen Preis der Niederlande in Zandvoort den Racing Bull von Liam Lawson. Möglich macht das eine ungewöhnliche Fahrer-Rochade bei den beiden Red-Bull-Teams.
Yuki Tsunoda feiert Comeback in Zandvoort
Der verletzungsbedingte Ausfall von Isack Hadjar bringt das Fahrerkarussell bei Red Bull ordentlich in Bewegung. Liam Lawson wechselt für das Rennen in Zandvoort von Racing Bulls zu Red Bull und übernimmt dort Hadjars Cockpit neben Max Verstappen.
Dadurch wird bei Racing Bulls ein Platz frei. Yuki Tsunoda bekommt seine Chance und kehrt für den Niederlande-Grand-Prix als Rennfahrer in die Formel 1 zurück. Der Japaner ist derzeit als Test und Ersatzfahrer für die Red-Bull-Teams tätig.
Für Tsunoda schließt sich ein Kreis
Ausgerechnet bei Racing Bulls gibt Tsunoda nun sein Comeback. Der 26-Jährige kennt das Team bestens. Von 2021 bis 2025 ist er für den Rennstall beziehungsweise dessen Vorgänger AlphaTauri gefahren.
Besonders kurios ist die Vorgeschichte mit Lawson. Zu Beginn der Saison 2025 ist der Neuseeländer für Red Bull gefahren, musste sein Cockpit aber bereits nach zwei Rennen wieder räumen. Damals hat Tsunoda ausgerechnet Lawson bei Red Bull ersetzt. Nun sorgt Lawsons Rückkehr ins A-Team dafür, dass Tsunoda seinerseits wieder einen Rennplatz bekommt.
Vom Red-Bull-Cockpit zum Ersatzfahrer
Auch Tsunodas Zeit bei Red Bull war nicht von Dauer. Neben Max Verstappen konnte sich der Japaner nicht langfristig durchsetzen. Zur Saison 2026 hat Hadjar seinen Platz übernommen.
Tsunoda ist dem Red-Bull-Kosmos dennoch erhalten geblieben und steht den beiden Teams als Ersatzfahrer zur Verfügung. Eine wesentliche Rolle dürfte dabei seine Verbindung zu Honda spielen. Tsunoda ist Honda-Zögling. Bei Tests mit älteren Formel-1-Autos greift Red Bull weiterhin auf Honda-Motoren zurück. Mittlerweile fährt der Austro-Rennstall mit gemeinsam mit Ford entwickelten Power Units in der Formel 1.
Wie geht es für Yuki Tsunoda weiter?
Ob das Rennen in Zandvoort für Tsunoda ein einmaliges Comeback bleibt, ist derzeit offen. Entscheidend dürfte sein, wie lange Hadjar wegen seiner Handgelenksverletzung ausfällt. Red Bull hat zur Dauer seiner Pause bislang keine konkreten Angaben gemacht.