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Österreichische Fußballspieler auf dem Fußballplatz.
Österreich gegen Kosovo: Anpfiff ist um 18.00 Uhr.
Österreich gegen Kosovo: Anpfiff ist um 18.00 Uhr.
APA-Images / APA / GEORG HOCHMUTH

Kosovo gegen Österreich: So könnte Rangnick aufstellen

03.10.2026 um 18:17, Yunus Emre Kurt
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Vor dem Nations-League-Rückspiel im Kosovo deutet sich die nächste Rotation an. Kevin Danso ist zurück, im Sturm könnte Junior Adamu beginnen.

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Vor dem Nations-League-Rückspiel gegen den Kosovo deutet sich beim österreichischen Nationalteam die nächste Rotation an. Teamchef Ralf Rangnick muss nach drei Spielen innerhalb kurzer Zeit erneut genau abwägen, welche Spieler noch genügend Reserven haben. Eine wichtige Option kehrt dabei in die Defensive zurück.

Danso wieder verfügbar

Kevin Danso steht nach seiner Sperre wieder zur Verfügung und könnte direkt in die Startelf zurückkehren. Damit erhält Rangnick für die Defensive zusätzliche Möglichkeiten. 

Nach dem 2:2 in Irland dürfte es deshalb erneut Veränderungen in der Abwehr geben. Entscheidend wird sein, welche Spieler sich bis Sonntag ausreichend erholt haben. 

Das ursprünglich für Freitagvormittag geplante Training in Dublin wurde abgesagt. Am Nachmittag reist Österreich als Tabellenführer mit sieben Punkten aus drei Spielen weiter in den Kosovo.

Adamu als Option im Angriff

Auch im Angriff könnte Rangnick frische Kräfte bringen. Junior Adamu drängt auf einen Einsatz von Beginn an. Der Stürmer kam beim 2:2 gegen Irland nicht zum Einsatz und hatte beim 3:1 im Hinspiel gegen Kosovo getroffen. 

Sasa Kalajdzic absolvierte in Dublin hingegen die kompletten 90 Minuten. Es war für ihn erst das zweite Mal in seiner Nationalteam-Karriere, dass er ein Länderspiel über die volle Distanz bestritt. 

Ob Rangnick den großgewachsenen Angreifer erneut von Beginn an bringt oder mit Adamu startet, ist deshalb noch offen.

Rangnick setzt weiter auf Rotation

Rangnick hatte bereits gegen Irland sechs Positionen in seiner Startformation verändert. Auch in Prishtina soll die Belastungssteuerung wieder eine große Rolle spielen. 

Der Teamchef erklärte, man wolle in jedem Spiel möglichst ausgeruhte Spieler aufbieten. Vor dem Kosovo-Spiel gehe es nun darum zu sehen, wer bis Sonntag wieder „completely reloaded“ sei. 

Den schwachen Start in Dublin führte Rangnick allerdings nicht ausschließlich auf körperliche Müdigkeit zurück. Er sprach vielmehr von fehlender geistiger Frische in der Anfangsphase. 

Mut macht ihm die Breite des Kaders. Sowohl gegen Israel als auch gegen Kosovo traf jeweils ein eingewechselter Spieler, in Irland erzielten Joker sogar beide österreichischen Treffer.

Wimmer mit Sonderlob

Nur Xaver Schlager, Nicolas Seiwald, Romano Schmid und Patrick Wimmer standen in allen drei bisherigen Nations-League-Spielen in der Startelf. 

Besonders Wimmer erhielt von Rangnick ein Sonderlob. Der Teamchef betonte, dass sich der Hoffenheim-Profi inzwischen zurecht einen Platz in der ersten Elf erarbeitet habe. 

Rangnick hob vor allem Wimmers Tempoläufe in die Tiefe und seinen Einsatz gegen den Ball hervor. Ob er trotz der hohen Belastung auch gegen Kosovo erneut beginnt, hängt ebenfalls davon ab, wie frisch er sich präsentiert. 

Bis auf Felix Bacher haben in diesem Lehrgang bereits alle nominierten Feldspieler Einsatzminuten erhalten. In Prishtina will Österreich zumindest einen weiteren Punkt holen und damit seine Tabellenführung festigen.

Mögliche Aufstellung

Tor: Wiegele 

Verteidigung: Posch, Danso, Lienhart, Mwene 

Mittelfeld: Schlager, Seiwald 

Offensives Mittelfeld: Wimmer, Chukwuemeka, Schmid 

Sturm: Junior Adamu

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