Von Leckie bis Gakpo: Die kuriosesten Namen bei der WM

Andere Länder, andere Sitten - andere Namen: Unter den 831 für die WM nominierten Spielern gibt es auch den einen oder anderen, der für ein gewisses Schmunzeln sorgen kann. Darum lassen wir den Grundsatz "Keine Jokes mit Namen" jetzt mal außen vor.
Autor: Philipp Eitzinger, 01.12.2022 um 10:30 Uhr

Cody Gakpo

Wie lange der talentierte 23-Jährige wohl noch daheim beim PSV Eindhoven spielt? Der Offensiv-Allrounder macht als einziger kreativer Lichtblick einer sonst eher holzgeschnitzten holländischen Truppe massiv auf sich aufmerksam.

Mathew Leckie

Australiens Siegtorschütze zum 1:0 über Dänemark hat nicht nur dafür gesorgt, dass sein Team erstmals seit 2006 wieder eine WM-Gruppenphase übersteht, sondern auch dafür, dass im Achtelfinale argentinische Kommentatoren nicht wissen, wonach sein Name in deutscher Sprache klingt. Leckomio!

Yeltsin Tejeda

Ob die Eltern des Costaricaners Fans der Politik von Boris Jelzin waren (internationale Schreibweise eben "Yeltsin"), ist nicht überliefert, die Vermutung liegt aber nahe. Warum sonst sollte man seinen Sohn nach dem ehemaligen russischen Präsidenten benennen?

Djorkaeff Reasco

Definitiv ein Fan des französischen Edelkickers Youri Djorkaeff war der Vater des ecuadorianischen Stürmers Reasco. Dieser war auf dem Feld ziemlich "nice" und hieß passenderweise auch "Neicer" – und war einst selbst Teamkicker von Ecuador, bei der WM 2006 sogar als Stamm-Linksverteidiger.

Simon Ngapandouetnbu

Nach dem Rauswurf von Stamm-Goalie André Onana ist der Mann mit dem unaussprechlichen Nachnamen vom dritten zum zweiten Torhüter von Kamerun aufgestiegen. TV-Reporter aus aller Welt hoffen, dass er nicht doch noch zum Einsatz kommt.

Daniel Schmidt

Eigentlich ist der Name des Torhüters ja nicht so ungewöhnlich. Nun, für uns nicht... für einen Japaner sehr wohl. Der Vater des Back-up-Keepers der "Samurai Blue" ist Amerikaner und auch Daniel selbst, dessen Mama eine Japanerin ist, wurde in Springfield im US-Staat Illinois geboren. Als er zwei Jahre alt, folgte der Umzug nach Fernost.

Abdulrahman Baba

Mit starken Leistungen in der deutschen Bundesliga bei Fürth und Augsburg empfahl sich der Linksverteidiger aus Ghana für einen Chelsea-Vertrag, dort musste er aber ziemlich oft "baba" sagen: Bereits fünfmal wurde der 28-Jährige schon verliehen. Für Chelsea kam er in sieben Jahren nur zu 15 Einsätzen...