SILBER: Feller und Kriechmayr erlösen Ski-Team
- Abfahrt in Bormio: Italien startet mit Vorteil
- Österreich im Paket: Starke Ausgangslage für den ÖSV
- Slalom-Krimi: Die Wende in der Team Kombi
- Schweizer Gold-Jubel und Bronze für Österreich
Die Team-Kombi der Männer bei Olympia 2026 lieferte ein Skisport-Spektakel. Auf der anspruchsvollen Piste in Bormio wechselten Licht und Schatten in Sekundenbruchteilen. In einem packenden finale feiert das ÖSV-Duo Feller/Kriechmayr die Silbermedaille, hinter den Schweizern Von Allmen und Nef. Für die Alpinen ist es das erste Edelmetall bei diesen Spielen.
Abfahrt in Bormio: Italien startet mit Vorteil
Den Grundstein für ein spannendes Finale legte Lokalmatador Giovanni Franzoni. Er markierte in der Abfahrt die Bestzeit und brachte Italien gemeinsam mit Alex Vinatzer in die Pole-Position für den Slalom. Doch die Konkurrenz bei dieser Olympia-Entscheidung blieb gefährlich nah: Die Schweizer Duos um Odermatt/Meillard und Monney/Yule lauerten mit nur geringen Rückständen auf den Plätzen zwei und drei.
Österreich im Paket: Starke Ausgangslage für den ÖSV
Das österreichische Team zeigte in der Abfahrt eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die Duos Haaser/Matt, Hemetsberger/Schwarz und Babinsky/Gstrein reihten sich fast zeitgleich auf den Rängen sieben bis zehn ein. Als bestes ÖSV-Gespann gingen Vincent Kriechmayr und Manuel Feller mit einem Rückstand von 1,25 Sekunden in den entscheidenden Slalom-Durchgang der Team-Kombi.
Slalom-Krimi: Die Wende in der Team Kombi
Im Slalom startete der ÖSV eine furiose Aufholjagd. Fabio Gstrein und Michael Matt katapultierten ihre Teams zunächst an die Spitze, bevor Manuel Feller mit einem Risk-all-Lauf die zwischenzeitliche Dreifachführung für Österreich perfekt machte. Die favorisierten Techniker aus anderen Nationen, wie etwa Clement Noel für Frankreich, bissen sich an der Zeit des Österreichers die Zähne aus.
Schweizer Gold-Jubel und Bronze für Österreich
Die Entscheidung um den Olympia-Sieg fiel erst bei den letzten Startern. Während Meillard im unteren Teil enorm viel Zeit gutmachte und sich zeitgleich mit Feller auf Rang zwei setzte, behielten Franjo von Allmen und Tanguy Nef die Nerven. Das Schweizer Duo rettete den Vorsprung ins Ziel und krönte sich zum Olympiasieger in der Team-Kombi. Österreich darf sich über die Silbermedaille durch Kriechmayr und Feller freuen.