Wengen: ÖSV-Ass schlägt Schweiz-Stars
- Super-G Wengen: Franzoni siegt mit Nummer 1
- Babinsky rast beim Super-G Wengen auf Platz 2
- ÖSV-Bilanz beim Super-G am Lauberhorn
Der Super-G von Wengen 2026 endet mit einer echten Sensation. Der Italiener Giovanni Franzoni nutzt seine Startnummer eins perfekt aus und feiert am Lauberhorn einen Start-Ziel-Sieg. Für das österreichische Highlight sorgt Stefan Babinsky, der mit einer beherzten Fahrt auf den zweiten Rang rast. Das Rennen erwies sich von Beginn an als extrem selektiv. Das Podest wird vom Schweizer Franjo von Allmen komplettiert.
Super-G Wengen: Franzoni siegt mit Nummer 1
Giovanni Franzoni eröffnet den Super-G in Wengen bei strahlendem Sonnenschein. Der Italiener nimmt Schlüsselstellen wie den Hundschopf kontrolliert und hält im unruhigen Hanneggschuss souverän die Linie. Auch das berüchtigte Österreicherloch bereitet ihm keine Probleme. Mit einer Zeit von 1:45,19 Minuten setzt er eine Richtzeit, an der sich die restliche Weltelite die Zähne ausbeißt. Die Konkurrenz fand auf der Lauberhorn-Piste kaum das richtige Rezept gegen Franzonis fehlerfreien Lauf.
Babinsky rast beim Super-G Wengen auf Platz 2
Mit Startnummer vier setzt Stefan Babinsky ein deutliches Signal für den ÖSV. Der Steirer attackiert das Kernen-S direkt und erzielt die Tages-Höchstgeschwindigkeit. Auch im Zielabschnitt bleibt sein Lauf kompakt. Mit nur 35 Hundertstelsekunden Rückstand schiebt er sich auf Rang zwei beim Super-G Wengen. Lokalmatador Marco Odermatt verpasst im Kernen-S den Rhythmus und muss sich hinter Babinsky und dem Schweizer Franjo von Allmen einreihen.
ÖSV-Bilanz beim Super-G am Lauberhorn
Während Babinsky jubelt, erleben andere ÖSV-Stars einen schwierigen Super-G Raphael Haaser lässt im Kernen-S fast acht Zehntel liegen: „Das ist nicht akzeptabel“, analysiert er selbstkritisch im ORF. Am Ende steht trotzdem ein starker fünfter Rang zu Buche. Vincent Kriechmayr landet nach einem unruhigen Lauf auf Rang zwölf. Ein positives Ausrufezeichen setzt Lukas Feurstein, der sich nach krankheitsbedingter Pause auf den achten Rang vorkämpft. Ein Ausrufezeichen setzt auch Andreas Ploier, der auf Rang 16 rast.